Der SPNÖ-Pressedienst dokumentiert: Kürzungen beim Ausbau der Infrastruktur

St. Pölten, (SPI) - In Reaktion auf die heutigen Aussagen von VP-Abg. Hiller, der offensichtlich politisch motiviert negiert, mit welchen Schwierigkeiten die zuständigen Abteilungen der NÖ Landesregierung aufgrund der Kürzungen im Bereich der Verkehrsinfrastruktur zu kämpfen haben, darf der SPNÖ-Pressedienst folgende Aussagen in Erinnerung rufen:****

"Kurier" vom 21.5.2000: .............. Projekte auf Eis gelegt. Der budgetäre Rotstift schwebt wie ein Damoklesschwert über wichtigen Bauvorhaben in Niederösterreich und Burgenland. Wird der Geldhahn weiter zugedreht, droht der Verkehrsinfarkt. Fatale Auswirkungen auf die Ostregion könnte das Sparpaket der Bundesregierung haben. Allein heuer stehen in Niederösterreich, das ein Drittel des Gesamtverkehrs der Alpenrepublik zu bewältigen hat, 220 Millionen S (15,9 Millionen Euro) weniger für den Straßenbau zur Verfügung als ursprünglich budgetiert. Wichtige Projekte wie Ortsumfahrungen, der Ausbau von Hauptverkehrsrouten oder der Neubau von Straßen könnten dem Rotstift zum Opfer fallen. "220 Millionen Schilling weniger bedeutet den Verlust von rund 15 Prozent unseres Gesamtbudgets", klagt Niederösterreichs Straßenbaudirektor Meinrad Stipek, "das ist nicht so einfach wegzustecken". Also heißt es, den Gürtel enger schnallen und den Sparstift ansetzen. "Bloß: Sparen können wir praktisch nur bei den Investitionen in neue Projekte", erklärt Stipek. Für diese würden die Mittel für heuer um 45 (!) Prozent gekürzt. ...... Stipek kritisiert weiter, dass mit der stufenweisen Reduktion der vor 30 Jahren im Bundesstraßengesetz festgelegten Ausbaumaßnahmen die großräumige Umfahrungslösung für Wien ebenso wie die Nordautobahn und die Verbindung zwischen Süd- und Ostautobahn aus den Angeln gehoben worden sei.................

"Kurier" vom 13.1.2001 - Vierspuriger Ausbau der "Süd" verzögert sich weiter. .............. Österreichs gewagtestes Straßenbauprojekt -der vierspurige Ausbau der Südautobahn zwischen Guntramsdorf und der Wiener Stadtgrenze - ist vorerst auf Eis gelegt. Der ursprünglich für das kommende Frühjahr geplante Baubeginn wird um ein Jahr verschoben. Grund dafür ist das Sparpaket der ASFINAG (Autobahnen und Schnellstraßenfinanzierungs-Gesellschaft). Durch die Verzögerung bei der Einführung der Lkw-Maut steht weniger Geld zur Verfügung. (Schluss) fa

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