"profil": Streit um "Black Hawk"-Finanzierung

Heer will Saab 105 abrüsten und Flughafen sperren

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, kam es zu Weihnachten zu einem Konflikt um die Finanzierung der neuen "Black Hawk"-Transporthubschrauber des Bundesheeres. Laut ursprünglicher Vereinbarung zwischen Verteidigungs- und Finanzministerium sollten die Helikopter, die 3 Mrd. S. kosten, in sechs Jahresraten zu je 500 Mio. S. aus dem Budget bezahlt werden.

Laut "profil" will Finanzminister Karl-Heinz Grasser aber nur zwei Raten begleichen, der Rest soll nach seinen Vorstellungen aus dem Heeresbudget kommen. Aufgrund der unsicheren Finanzierung verweigerte der verantwortliche Bundesheer-General Peter Corrieri, Leiter der Beschaffungssektion im Verteidigungsministerium, seine Unterschrift unter den "Black Hawk"-Beschaffungsakt. Erst auf eine Weisung von Verteidigungsminister Herbert Scheibner war Corrieri bereit, den Akt abzuzeichnen.

Wie "profil" weiters berichtet, plant das Verteidigungsministerium anlässlich der Anschaffung neuer Abfangjäger weitgehende Umstrukturierungen bei den Luftstreitkräften. Die 30 vorhandenen Jets vom Typ Saab 105 sollen verschrottet werden. Zusätzlich soll ein Militärflughafen still gelegt werden. Zur Auswahl stehen Linz-Hörsching oder Graz-Thalerhof.

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