Schabl: Kriminalität im Bezirk Baden steigt - Gendarmerie leidet unter Personalnot

Innenminister Strasser soll Gendarmerieposten Kottingbrunn endlich genehmigen

St. Pölten, (SPI) - "Erst vor ein paar Tagen haben in Schönau, Leobersdorf und Kottingbrunn einige Einbrüche stattgefunden. Bei der Bekämpfung der steigenden Kriminalität im Bezirk Baden sieht sich die Gendarmerie mit enormen Schwierigkeiten konfrontiert. Schon jetzt fehlen für die Sicherheitsversorgung der Bevölkerung in unserer Region 33 Beamtinnen und Beamte. Die logischen Konsequenzen werden bereits sichtbar: Strafdelikte nehmen zu, während die diensthabenden Exekutivbeamten hart an ihre Belastbarkeitsgrenze gehen, weil sie versuchen den eklatanten Personalmangel durch zusätzliche Einsätze zu kompensieren. Wie soll das erst weitergehen, wenn Innenminister Strasser laut eigenen Angaben in den kommenden zwei Jahren landesweit noch 300 Beamte einsparen will?", kritisiert der Badener SP-LAbg. Emil Schabl.****

Kottingbrunn macht seit einigen Jahren eine rasante Entwicklung durch, wodurch die Bevölkerung stark zugenommen hat. Mittlerweile zählt die Marktgemeinde mehr als 7.500 Einwohner. "Kottingbrunn bemüht sich nun schon seit langem vergeblich um einen eigenen Gendarmerieposten. Darüber hinaus verweigert "Kürzungsminister" Strasser die Inbetriebnahme der nagelneuen Sicherheitsakademie in Traiskirchen, obwohl er selbst in seiner früheren Funktion als Klubobmann der VPNÖ ein vehementer Befürworter des Projektes gewesen ist. Aus dieser Laune heraus verhindert Innenminister Strasser nicht nur 100 Arbeitsplätze, sondern vereitelt auch die Möglichkeit, die Sicherheitssituation im Bezirk Baden zu verbessern und zu stärken. Die SIAK in Traiskirchen steht nun leer und die Gendarmerie hat mit einer Kürzung nach der anderen zu kämpfen. Trotz Sparmaßnahmen darf die Sicherheit der Bevölkerung nicht auf das Spiel gesetzt werden", fordert LAbg. Schabl.
(Schluss) as

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/9005 DW 12794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN