Onodi: Sozialdemokraten legen Konzept zur Rettung der Mariazellerbahn vor

Niederösterreichbahn-Gesellschaft mit Privatbahnbeteiligung könnte alle NÖ Nebenbahnen übernehmen

St. Pölten, (SPI) - "Die NÖ Sozialdemokraten sind die erste Partei in Niederösterreich, die ein umfassendes Konzept zur Rettung aller -wirklich aller - Niederösterreichischen Nebenbahnen, darunter selbstverständlich die gesamte Mariazellerbahn, vorgelegt haben. Nach unserem Antrag zum Erhalt aller Nebenbahnen im NÖ Landtag haben wir sofort entsprechende Gespräche mit dem größten österreichischen Privatbahnunternehmen, konkret der Graz-Köflacher-Eisenbahn, geführt. Ergebnis ist, dass die GKE an der Übernahme und Weiterführung aller Nebenbahnen in NÖ interessiert ist, ja sich mit ihrer Erfahrung im Betrieb von Nebenbahnen umfassend einbringen möchte", sieht die St. Pöltner SP-LAbg. und Zweite Präsidentin des NÖ Landtages Heidemaria Onodi eine wirkliche Möglichkeit zur Rettung der Mariazellerbahn und vieler anderer Nebenbahnen in Niederösterreich.****

Zur Fortführung des Betriebes soll eine Niederösterreichbahn-Gesellschaft unter Beteiligung des Landes und des Privatbahnunternehmens gegründet werden. Eine Beteiligung des Bundes, der ÖBB sowie der Gemeinden ist anzustreben. Für die Mariazellerbahn würde wie für alle anderen Nebenbahnen eine regionale Betriebsgesellschaft mit der Abwicklung des Verkehrs betraut werden, die Infrastruktur würde weiterhin - wie dies auch im Falle des Straßennetzes geschieht - durch den Bund zur Verfügung gestellt. Notwendige Finanzmittel könnten auch aus den zweckgewidmeten Mineralölsteuermitteln des Bundes für den Nahverkehr lukriert werden.

"Leider hat die ÖVP-NÖ bereits mehrmals durchklingen lassen, dass sie an einer Fortführung aller Nebenbahnen in NÖ kein Interesse hat. Nicht nur das hier Versprechungen gegenüber der Bevölkerung gebrochen werden, auch werden die Regionen und Gemeinden, die an einer Fortführung ‚ihrer‘ Nebenbahn höchstes Interesse haben, im Stich gelassen. Die NÖ Sozialdemokraten werden hier gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung entsprechende Protestmaßnahmen initiieren, um die VPNÖ und ihren Finanzreferenten Sobotka, der die Nahverkehrsgelder lieber in seinem eigenen Budget sehen will, zum Umdenken zu animieren", so Onodi.

Für die NÖ Sozialdemokraten soll es zu einer umfassenden und möglichst vollständigen Lösung der Nebenbahnfrage und damit einem möglichst vollständigen Weiterbetrieb aller von der Einstellung bedrohten Regionalbahnen in Niederösterreich kommen. Während die ÖVP offensichtlich eine Minimallösung, welche die Einstellung des Betriebes auf den meisten Regionalbahnstrecken Niederösterreichs vorsieht, verfolgt, wollen die NÖ Sozialdemokraten den Schienenverkehr beibehalten, attraktiveren und den Betrieb auf den Strecken sichern. "Eine Niederösterreichbahn-Gesellschaft könnte sich damit dem gesamten C-Netz der ÖBB in unserem Bundesland annehmen, wobei die Aufrechterhaltung des Betriebes und nicht die Schließung oder fragwürdige Ersatzlösungen mit Bussen, die oftmals viel teurer kommen als die Weiterführung des Eisenbahnbetriebes, im Vordergrund stehen", so LAbg. Onodi abschließend.
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