"profil": Frehsner outet sich als Haider-Fan

ÖSV-Damen-Cheftrainer wären bei der Ski-WM Plätze vier bis sieben lieber, "als eine holt Gold und der Rest ist nirgendwo"

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden
Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" legt Karl Frehsner, Cheftrainer des österreichischen Damen-Skiteams, seine Vorliebe für Jörg Haider offen. Frehsner: "Ich halte ihn für einen guten Mann. Er ist einer, der die Dinge dank seiner Visionen vorantreiben kann." Frehsner bezeichnet sich selbst als "politisch sehr interessiert", nicht zuletzt deshalb, weil seine Frau Rosemarie in der Schweiz selbst politisch aktiv sei - bei der rechtspopulistischen SVP von Christoph Blocher. Frehsner: "Die ist ja nicht unbedingt die Partei der Ausländerfreunde. Aber in manchen Dingen haben die Recht."

Seine politische Haltung spiegelt sich auch in dem oft als autoritär kritisierten Führungsstil Frehsners wider. Er sei "kein Gewerkschaftstyp" meinte der mit dem Spitznamen "eiserner Karl" versehene Trainer gegenüber "profil". Die Damen, denen man als Trainer zu allererst "ihren Minderwertigkeitskomplex" nehmen müsse, könnten sich aber wehren, wenn es nötig sei: "Sie können ja zurückbrüllen. Ich bin nicht böse, wenn mich eine anschreit und mich fragt, ob ich deppert bin."

Auf die Frage von "profil", welche Erwartungen er für die Weltmeisterschaft in St. Anton habe, meinte Frehsner, Medaillen seien für ihn persönlich nicht so wichtig. "Mich interessiert nicht der einzelne Athlet sondern die gesamte Mannschaft. Da wäre es mir lieber, wir landen auf den Plätzen vier bis sieben, als eine holt Gold und der Rest ist nirgendwo."

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