"profil": Ex-Minister Schmid: "Habe kein Verständnis"

"Habe Riess-Passer am letzten Parteitag mit Begeisterung gewählt, kann am nächsten leider nicht mehr teilnehmen"

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden
Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" kritisiert Ex-Infrastrukturminister Michael Schmid seine frühere Partei, die FPÖ. Schmid: "Wenn man jahrelang Schulter an Schulter kämpft, gute und schlechte Zeiten durchmacht, dann könnte man sich erwarten, dass man wenigstens gehört wird. Man soll mir wenigstens ins Gesicht sagen, was ich angeblich für ein Unmensch bin. Schließlich bin ich ja nicht der politische Gegner."

Den Ärger seiner Parteichefin Susanne Riess-Passer nach seinem plötzlichen Rücktritt als Minister könne er nachvollziehen, ihr darauf folgendes Verhalten allerdings nicht. Schmid im "profil"-Interview: "Wofür ich kein Verständnis habe, ist, dass man mir keine Gelegenheit gibt, über die Dinge zu reden. Ich habe auch das Recht auf Wahrung meiner Integrität, und muss es mir nicht gefallen lassen, als krummer Hund dazustehen."

Auf die Frage, ob er Susanne Riess-Passer für die optimale Parteichefin halte, sagt Schmid im "profil"-Interview: "Ich habe sie am letzten Parteitag im Mai aus innerer Überzeugung und mit großer Begeisterung gewählt. Am nächsten Parteitag kann ich leider nicht mehr teilnehmen."

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