Sima zu "Schweine-Affäre": Ein Landwirtschaftsskandal jagt den Nächsten

Vorankündigung von VP-Landesräten Pöltl (Stmk) und Plank (OÖ) als Warnung für die Bauern?

Wien (SK) "Ein Landwirtschaftskandal jagt den Nächsten" kommentierte SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima den heute bekannt gewordenen Einsatz von illegalen Medikamenten und Antibiotika in der Schweinezucht. "Nach BSE folgt nun der 'Schweine-Skandal'; was müssen die leidgeplagten Konsumenten noch alles ertragen?", fragte Sima. Der "Schweine-Skandal" sei laut Sima ein weiterer Beleg dafür, dass Teile der landwirtschaftlichen Produktion offensichtlich jeglicher Kontrolle völlig entglitten seien. Sima forderte in diesem Zusammenhang eine Erhöhung der Strafen und flächendeckende strenge Kontrollen. ****

"Mit dem Einsatz von illegalen Antibiotika und anderen Medikamenten in der Tiermast wird die Gesundheit der Konsumenten fahrlässig aufs Spiel gesetzt", so die Umweltsprecherin am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Kritik übte Sima - in Reaktion auf die Aussendung der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" - auch an der Vorgangsweise der zuständigen ÖVP-Landesräte in Niederösterreich und der Steiermark, Pöltl und Plank. "Vier Pfoten" berichteten, dass Pöltl und Plank in Aussendungen auf die laufenden Kontrollen und Ermittlungen der Behörden aufmerksam machten. "Ermittlungen in den Medien anzukündigen, kommt einer Vorwarnung der Betroffenen gleich. Ein 'Überraschungsbesuch' der Behörden hätte vermutlich einen größeren Erfolg gezeigt", kritisierte Sima. (Schluss) wf/mm

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