Monatelange VIER PFOTEN-Recherchen ergaben: WEITLÄUFIGER MEDIKAMENTENMISSBRAUCH IN DEN STÄLLEN HEIMISCHER SCHWEINEBAUERN

Medikamenten-Skandal weitet sich auf OÖ und Burgenland aus

Wien - Einen unglaublichen, österreichweiten Skandal bringen die VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz seit gestern ins Rollen:
großflächiger Medikamenten-Missbrauch und kriminelle Praktiken in der heimischen Schweinehaltung. Nach monatelangen, intensiven Recherchen der Organisation übergaben die VIER PFOTEN Anfang dieser Woche eine Liste von hunderten verdächtigen Schweinebetrieben den zuständigen Behörden zur Überprüfung.

Die Landesgendarmeriekommandos von Niederösterreich, Oberösterreich, der Steiermark und dem Burgenland durchsuchten in den letzten beiden Tagen gemeinsam mit der mobilen Überwachungsgruppe der Zollfahndung die Betriebe von bislang 63 heimischen Schweinebauern wegen des Verdachts des missbräuchlichen Einsatzes zum Teil verbotener Medikamente. Eines Missbrauches also, durch den krebserregende, erbgutschädigende und Resistenzen bildende Rückstände sowie Abbauprodukte der Pharmazeutika in das Fleisch der Schweine gelangen können.

Gar kein Verständnis hat man auf Seiten der VIER PFOTEN in diesem Zusammenhang für das Vorgehen der beiden VP-Agrarlandesräte Erich Pöltl (Stmk.) und Josef Plank (NÖ), die mit APA-Aussendungen mitten in die gerade laufenden Untersuchungen der Untersuchungsbehörden platzten: "Beide Politiker haben mit rechtlichen Schritten wegen der Behinderung gerade laufender Ermittlungen zu rechnen. Denn so kann es ja wohl nicht sein, dass sie die verdächtigen Landwirte vor dem Eintreffen der Gendarmerie warnen", so VIER PFOTEN-Geschäftsführer Helmut Dungler.

Weitere Informationen zu den laufenden Ermittlungen in diesem tatsächlichen "Fleisch-Skandal" erhalten Sie in der nächsten VIER PFOTEN-Aussendung um 17 Uhr.

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