LHStv.Schlögl: Mehr Sicherheit für Verbraucher durch Ausweitung der Lebensmittelkontrollen

St. Pölten, (SPI) - "Nachdem sich vorerst der BSE-Verdacht in Österreich Gottseidank nicht bestätigt hat, lässt nun ein Fund von verbotenen Medikamenten in der Schweineproduktion in einem niederösterreichischen Betrieb aufhorchen. Dieser wurde bereits gesperrt, nachdem etwa 100 Flaschen mit illegalen Substanzen sichergestellt wurden. Diese Praktiken erfordern eine Ausweitung der Kontrollen betreffend Futtermittel, Zusätzen und Untersuchungen von weiteren möglichen Beimengungen, beispielsweise genmanipulierter Zusatzstoffe. Wir werden das Vertrauen der österreichischen Konsumenten in die Produkte erst dann wieder völlig herstellen können, wenn die Politik
transparent und nachvollziehbar die gesundheitliche Unbedenklichkeit österreichischer Erzeugnisse belegen und garantieren kann. Eine Einbeziehung der Lebensmittelkontrolle in die Kontrollmechanismen der Tieraufzucht wäre dabei nicht nur hilfreich, sondern zweifellos auch sinnvoll. Weiters sollte angedacht werden, die Kontrollen der Tierärzte zu verstärken", so der in Niederösterreich für die Lebensmittelkontrolle verantwortliche Gesundheitsreferent LHStv. Mag. Karl Schlögl.****

"Weiters ist auch eine vermehrte Transparenz bei den Kontrollergebnissen einzufordern. Die Ergebnisse der Futtermittelkontrollen der letzten Jahre sollten offengelegt werden. Erst die Umsetzung dieser Maßnahmen gibt den Konsumenten die tatsächliche Sicherheit der Unbedenklichkeit der österreichischen Produkte. Derartige Maßnahmen sind sicher auch im Interesse der Landwirtschaft und der Tierzüchter, die durch die Unsicherheit der Konsumenten in ihrer wirtschaftlichen Existenz gefährdet sind", so Schlögl
(Schluss) fa

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