GPA unterstützt Volksbegehren gegen Studiengebühren

SchülerInnen und StudentInnen: Nur breites Bündnis wird Erfolg haben

Wien (GPA/ÖGB). Die SchülerInnen- und Studierendenvertreter in der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) unterstützen das geplante Volksbegehren gegen Studiengebühren. StudentInnenvorsitzender Ernst Ruppert: ”Als überparteiliche, freiwillige Interessensvertretung der Studierenden unterstützen wir grundsätzlich den Vorschlag der ÖH-MandatarInnen”. Es sei allerdings wichtig, eine möglichst breite Beteiligung zustande zu bringen. ”Eine Beteiligung des universitären Mittelbaues, der Gewerkschaften, oder auch der Professoren wird sinnvoll sein”, so der StudentInnenvertreter.++++

Studiengebühren sind nicht nur volkswirtschaftlich sinnlos. Sie führen auch zu einer sozialen Selektion und schrecken zukünftige Studierende ab. ”Dass Bildung Basis für gesellschaftliche Weiterentwicklung ist und Bildung Arbeitsplätze sichert, scheint der Regierung nicht klar zu sein”, meint der Gewerkschafter. Wenn die Regierung nun darauf hinweise, dass jeder studieren könnte, der wollte, und gleichzeitig von ”günstigen Kreditfinanzierungen” der Banken spricht, kann sich Ruppert nur fragen: ”Na, was jetzt?”. Es sei jedenfalls ein Skandal, jungen Menschen auf dem Weg ins Berufsleben ”einen Rucksack an Schulden” zuzumuten.

Ruppert abschließend: ”Wir sind für ein breites Bündnis von SchülerInnen-, Studierenden-, und Jugendorganisationen, das das Volksbegehren vorbereitet und bewirbt.” (lu)

ÖGB, 19. Jänner 2001
Nr. 037

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