Landwirtschaftslehrer in der GÖD zur ZIB 2-Meldung vom 18. 1. 2001 "EU-Agrarkommissar Franz Fischler zur Bildung der Nahrungsmittelerzeuger"

Das derzeitige Programm der Bundesregierung sieht massive Einsparungen im Bildungsbereich vor. Von diesem Einsparungsprogramm sind die Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen bereits seit 1996 betroffen, da die Bundeszuschüsse zu den Kosten der Lehrer gedeckelt wurden. Dies entspricht einer Einsparung von mehr als 15 Prozent. Weitere massive Einsparungen sind seitens des Landwirtschaftsministeriums geplant. Ganz im Gegensatz dazu hat gestern der zuständige EU-Agrarkommissar Franz Fischler mit einer radikalen Forderung aufhorchen lassen. "Gefördert wird nur der, der eine entsprechende Ausbildung hat". Es ist zu wünschen, dass sich Fischler damit in der EU durchsetzen kann und der Konsument darauf vertrauen kann, dass alle Nahrungsmittelproduzenten ihr Handwerk ordentlich erlernt haben. Natürlich muss sich Fischler erst gegen jene durchsetzen, die der Meinung sind, dass man die Bauern lieber am Subventionstropf hängen lassen soll und Geld für die bäuerliche Grundausbildung beliebig einsparen kann.

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