Familienbund-Präsident Mag. Gumpinger: Geburtenrückgang in Österreich noch nicht gestoppt, im September 2000 wieder 2.7% weniger Geburten

Familienbund erfreut über Schwerpunkt der Schwedischen EU -Präsidentschaft im Bereich Bevölkerungspolitik - Entscheidung über das Kinderbetreuungsgeld muss schnell fallen.

Linz (OTS) - Der Geburtenrückgang in Österreich ist noch keineswegs gestoppt, wie die neuesten Zahlen von September 2000 beweisen, wo wieder 2,7% weniger Geburten zu verzeichnen waren, stellte heute der Präsident des Österreichischen Familienbundes Mag. Otto Gumpinger fest.

Der Präsident appellierte in diesem Zusammenhang an die verantwortlichen Politiker in der Frage des Kinderbetreuungsgeld endlich zu einer klaren Aussage zu kommen, da die Verunsicherung in der Bevölkerung sehr groß ist. Wenn junge Paare nicht wissen, wie lange sie bei den Kindern zu welchen Bedingungenzu Hause bleiben können, entscheiden Sie sich nicht so schnell für Kinder.

Erfreut zeigt sich Gumpinger über die Ankündigung Schwedens anläßlich des EU-Gipfels Ende März für Massnahmen gegen den Bevölkerungsrückganges zu werben. In Schweden wurde der Zusammenhang zwischen Familienpolitik und Geburtenrate in den letzten Jahren sehr deutlich sichtbar. Nach Kürzungen Anfang der 90er Jahre ging die Geburtenrate, die zu den höchsten in Europa zählte, drastisch zurück.

Die EU-Länder werden sich daher überlegen müssen, welche Massnahmen sie zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie setzen wollen.

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