1. Kompetenzzentrum für Männerheilkunde

Mistelbach (OTS) - Die Männer werden immer älter. Aber die höhere Lebenserwartung hat auch ihren Preis: Immer mehr der über 60-Jährigen werden daher an Prostataerkrankungen und den damit verbundenen Folgeerscheinungen wie sexuelle Impotenz, Libidoverlust sowie altersbedingten Hormonmangelzuständen leiden. Sie werden vielfach mit Krankheiten konfrontiert, die sie früher oft gar nicht mehr erlebten. Damit erweitert sich auch das Aufgabengebiet der Urologen, der Männerärzte, beträchtlich. Sie werden vermehrt mit Veränderungen der Körperkonstitution, Muskelschwäche, hormonell bedingten Osteoporose, sowie mit kognitiven und sexuellen Funktionsstörungen (Libido) konfrontiert.

Im Schwerpunktkrankenhaus Mistelbach, wo sich Univ. Prof. Dr. Gerhard Lunglmayr, der Leiter der Urologie, bereits seit Jahren intensiv mit der Männerheilkunde beschäftigt, wurde jetzt ein Kompetenzzentrum für Andrologie geschaffen, das am 19. Jänner 2001 der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Bisher fehlte in Niederösterreich eine derartige Einrichtung, in der Andrologie intensiver betrieben und Aufklärungsarbeit, postpromotionelle Ausbildung und Hilfestellung für niedergelassene Ärzte in diesem Fachbereich angeboten werden kann.

Das Leistungsangebot des Kompetenzzentrums umfasst die vollständige Abklärung und Therapie der männlichen Zeugungsunfähigkeit samt moderner Impotenzbehandlung, Hormonanalytik und Ersatztherapie.

Dabei setzt man auch auf die Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Gynäkologie, dem Institut für Histologie und Embryologie der Universität Wien und dem Institut für medizinische und chemische Labordiagnostik der Universität Wien.

Beim NÖGUS erkannte man die Notwendigkeit einer derartigen Einrichtung und so erhielt Mistelbach aufgrund seiner bereits auf diesem Fachgebiet erbrachten Leistungen den entsprechenden Versorgungsauftrag. Die urologische Abteilung wurde deshalb innerhalb der letzten Monate personell wie infrastrukturell entsprechend aufgerüstet.

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