Angst und Hunger unter den Flüchtlingen im Kongo

Caritas braucht Hilfe für 30.000 Menschen

Wien (OTS) - 30.000 Flüchtlinge sind dem Bürgerkrieg im Kongo in die von der Caritas betreute Provinz Katanga im Süden entronnen, davon 16.000 Kinder und 7.000 Frauen. Der Bürgerkrieg spitzt sich mit dem Anschlag auf den Präsidenten weiter zu. Die Menschen haben zwar notdürftige Unterkünfte bei Familien, in einfachen Strohhütten und öffentlichen Gebäuden gefunden, doch Nahrung ist extrem knapp. "Viele Kinder zeigen erste Mangelerscheinungen", berichtet Caritas-Mitarbeiter Ernst Melbinger vor Ort, "und schnelle Hilfe ist dringend Notwendig. 250 Schilling brauchen wir, um einen Flüchtling einen Monat lang mit dem notwendigsten wie Mais, Bohnen, Öl und einer Decke versorgen zu können. Die Menschen sind seit Monaten auf der Flucht und haben Angst."

Die Caritas ist im Kongo seit zehn Jahren aktiv, baut Brunnen, kümmert sich um Menschen mit Behinderungen und initiiert Alphabetisierungsprogramme für Frauen. Bisher war die Region vom Bürgerkrieg verschont geblieben, jetzt "dringen die Rebellen immer weiter in den Süden und Chaos breitet sich aus", so Caritas-Mitarbeiter Melbinger, der dringend um Spenden für die geflohenen Frauen und Kinder bittet. P.S.K. 7.700.004 Kennwort "Kongo".

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