GRAS setzt auf breitgetragenes Volksbegehren gegen Studiengebühren

Fraktionenhickhack in den Hintergrund stellen

Wien (OTS) "Bereits seit Eröffnung der Diskussion um Studiengebühren im September 2000 wurde von der GRAS ein Volksbegehren zu Studiengebühren gefordert. Jetzt haben es die anderen Fraktionen ebenfalls eingesehen", sieht Anita Weinberger, Bundessprecherin der GRAS (Grüne und Alternative StudentInnen) die Situation positiv. Ausgegangen ist die Initiierung des Volksbegehren von der Salzburger ÖH, er einzigen grün, rot, liberalen ÖH - Exekutive.

Damit das Volksbegehren ein Erfolg wird bedarf es einer breiten Unterstützung. "Wir müssen neben ÖH-Fraktionen und Parteien auch den Mittelbau, ProfessorInnen, Eltern, LehrerInnen, SchülerInnen und Gewerkschaften ins Boot holen", so Anita Weinberger. Das Volksbegehren sollte nach Intention der GRAS noch dieses Sommersemester durchgeführt werden.

Studiengebühren führen zu einem massiven Rückschritt sowie einen sozialen Numerus Clausus, begründet Weinberger. Eliteuniversität und folglich Eliteschulen drohen sich in Österreich zu situieren. Das Volksbegehren ist ein Start zu einer offensiven Bildungsdiskussion in Österreich.

Die GRAS freut sich darauf, einen neuen Stil in der ÖH-Exekutive an den Tag zu legen, in der es uns auf eine gemeinsame Zusammenarbeit mit allen ÖH-Fraktionen ankommt. "Innerhalb einer linken Exekutive wird immer die Sachpolitik im Vordergrund stehen", meint Weinberger. Studiengebühren dürfen nicht aus dem täglichen Gespräch verschwinden.

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