Kuntzl: Immer mehr Zivildiener in Warteposition

Innenministerium operiert offensichtlich mit falschen Zahlen

Wien (SK) Das Innenministerium wolle offensichtlich Glauben machen, dass sich die Warteliste für den Zivildienst verkürzt habe. "Das Gegenteil ist wahr", erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl in Bezug auf einen "Kurier"-Artikel vom 17. Jänner. "Immer mehr junge Männer, die Zivildienst leisten wollen, müssen auf ihre Zuweisung warten. Sie hängen praktisch in der Luft." ****

Während per 1. Jänner 2000 19.401 Zuweisungen offen waren, lagen die offenen Zuweisungen per 1. Jänner 2001 bei 22.604. Die Zahl jener jungen Männer, die keinen Aufschub haben, also praktisch sofort den Zivildienst antreten könnten, lag im Jänner des Vorjahres bei 11.853, im Jänner 2001 bei 14.464. "In beiden Bereichen befinden sich mehr Personen in Warteposition als im Jahr zuvor", erklärte Kuntzl. "Diese jungen Männer wissen nicht, wann sie eine Zivildienst-Stelle zugeteilt bekommen, und sind massiv in ihrer Lebensplanung behindert." Denn wer seinen Präsenz- beziehungsweise Zivildienst noch nicht absolviert habe, tue sich auch schwer, einen Job zu finden. Innenminister Strasser sei aufgefordert, zum einen dieser Verunsicherung rasch ein Ende zu bereiten und zum anderen die Öffentlichkeit korrekt über die prekäre Situation beim Zivildienst zu informieren. (Schluss) se

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