LIF gegen falsche Sparmaßnahmen im Bildungsbereich

Hahn fordert rechtzeitige Information der Eltern über Nachmittagsbetreuung

Wien (OTS) - In vielen Wiener Volks-, Haupt- und Sonderschulen finden heute am Abend sogenannte Schulforen statt, in denen über die geplanten Sparmaßnahmen im Schulbereich diskutiert werden soll. "Diese Initiative der Elternverbände ist verständlich und zu begrüßen. Die Elternverbände haben ein Recht darauf, endlich Klarheit über die Bedingungen, die die SchülerInnen und LehrerInnen im nächsten Schuljahr in den einzelnen Schulen vorfinden werden, zu erhalten", so Christine Hahn, Bildungssprecherin des Wiener Liberalen Forums und Kandidatin für die nächste Gemeinderatswahl.

Noch vor dem Beginn der Schul-Einschreibungen, die von 19. Februar bis zum 2. März stattfinden, müsse die Situation der Ganztagsschulen geklärt werden. "Es ist unverantwortlich, den Eltern für die Wahl der Schule dringend notwendige Informationen vorzuenthalten und sie erst nach der Einschreibung umfassend zu informieren. Ob eine Schule eine Ganztagsschule ist oder nicht, ist nun einmal entscheidend für die Wahl der Schule", meinte Hahn.

Wien müsse seinem Bildungsauftrag nachkommen und speziell im Bereich Nachmittagsbetreuung sei Wien stark gefordert. "Das Liberale Forum hat in den letzten Jahren einen Bildungsbericht sowohl im Gemeinderat als auch im Kollegium des Stadtschulrats gefordert, um auf Entwicklungen besser reagieren zu können, doch der Gemeinderat hat es nicht für notwendig erachtet, diesem Antrag zuzustimmen", so das liberale Kollegiumsmitglied.

Kürzungen seien speziell im Bereich Integration und bei Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache abzulehnen. Vielmehr werde noch genauer darauf zu achten sein, vorhandene Ressourcen zielgerichtet einzusetzen. Die liberale Bildungspolitik rücke folgende Schwerpunkte in den Mittelpunkt: Aus- und Fortbildung von Lehrpersonen im Bereich Neue Medien, damit verbunden die Einführung eines eigenen Lehramtsstudiums für Informatik auch an Pflichtschulen, die Schaffung von NichtlehrerInnenarbeitsplätzen für die Betreuung der Computeranlagen an den Schulen durch Auslagerung an externe Firmen sowie das Erstellen von entsprechender Lernsoftware für den Unterricht.

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