Muzik: Weinviertler Bahnhöfe werden aus der Bahnhofsoffensive gestrichen

Nato-Beitritt statt Ausbau des öffentlichen Verkehrs

St. Pölten, (SPI) - Gänserndorf, Hollabrunn, Korneuburg, Mistelbach, Stockerau - alle Weinviertler Bahnhöfe, welche bis vor kurzem im Ausbauprogramm der ÖBB-Bahnhofsoffensive enthalten waren, sind ab sofort gestrichen. Diese Meldung überbrachte keine geringere als FP-Ministerin Forstinger. "Das Weinviertel gehört damit zu den von den massiven Kürzungsplänen der Bundesregierung am meisten betroffenen Viertel Niederösterreichs. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs, die Attraktivierung der Bahnhöfe und damit eine Verbesserung für Hunderttausende Pendler im Weinviertel ist dieser Regierung nichts wert", kommentiert der Weinviertler SP-LAbg. und Verkehrssprecher seiner Partei, Hans Muzik, die Pläne der Bundesregierung, die genannten Bahnhöfe aus der Bahnhofsoffensive wieder zu streichen.****

Die Vorgängerregierung hat den ÖBB rund 5,6 Milliarden Schilling für den Ausbau wichtiger Verkehrsknotenpunkte in ganz Österreich zur Verfügung gestellt. Diese Finanzmittel wurden von der gegenwärtigen blauschwarzen Bundesregierung wieder gestrichen. Dem Vernehmen nach braucht das Verteidigungsministerium viele Milliarden, um das Heer auf den von der VP/FP-Koalition angestrebten Nato-Beitritt vorzubereiten. "Es ist unglaublich, was sich diese Bundesregierung zu Lasten der Menschen in diesem Land alles erlaubt. Moderne Bahnhöfe und gute Verkehrsverbindungen sind wichtiger als ein paar Panzer mehr, die in unseren Kasernen vor sich hin rosten. Das Weinviertel soll für die völlig konzeptlose Budgetpolitik dieser Bundesregierung büßen - da haben die Verantwortlichen aber die Rechnung ohne die Bürgerinnen und Bürger gemacht", so Muzik.
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