Volksanwältin Krammer hilft: Arbeitsmarktservice storniert Rückforderung

Wien (OTS) - Frau W. staunte nicht schlecht, als ihr im Oktober vorigen Jahres ein Bescheid des Arbeitsmarktservice (AMS) Wien ins Haus flatterte! Sie sollte rund S 10.000,-- an Arbeitslosengeld zurückzahlen, das sie nach Beendigung ihres Dienstverhältnisses im April 1999 bezogen hatte. Begründung des AMS: Laut Computer sei Frau W. von ihrer Firma nie gekündigt worden und dort laufend beschäftigt. Tatsächlich war die Frau aber seit März bei einem anderen Unternehmen in Deutschland tätig. Nachdem Frau W. kein Einlenken des AMS erreichen konnte und ihr bereits mit dem
Exekutor gedroht worden war, wandte sie sich im Jänner dieses Jahres an die Volksanwaltschaft. Innerhalb von wenigen Tagen
konnte Volksanwältin Dr. Christa Krammer die Angelegenheit bereinigen und die Stornierung der Rückforderung erreichen.****

Dazu Krammer:" Im konkreten Fall dürfte es ein Kommunikationsproblem zwischen dem vormaligen Dienstgeber und der Gebietskrankenkasse gegeben haben. Faktum ist, dass bei der Kasse die Beendigung des Dienstverhältnisses offenbar nie in die EDV der Sozialversicherung, auf die auch das AMS Zugriff hat, eingegeben wurde. Ob der Dienstgeber damals die Abmeldung nicht ordnungsgemäß an die Kasse übermittelt hat, oder diese dort verloren gegangen ist, konnte nicht mehr geklärt werden. Festgestellt werden konnte nur, dass es zum damaligen Zeitpunkt bei der Firma zu organisatorischen Umstellungen im Zuge einer Übernahme gekommen
war und auch der Steuerberater gewechselt wurde, wodurch auch auf Dienstgeberseite ein Fehler passiert sein könnte."

Über Vermittlung der Volksanwaltschaft konnte die erforderliche Abmeldung jedenfalls über den Steuerberater der Firma nachgereicht und so klar gestellt werden, dass Frau W. im April 1999
tatsächlich arbeitslos war und Anspruch auf Arbeitslosengeld
hatte. Das AMS lenkte daraufhin sofort ein.

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