Unterschriftenaktion an die Wirtschaftskammer Österreich in Vorbereitung

Wien (OTS) - Geschätzte 30 Millionen Schilling täglich gehen dem Handel durch Ladendiebstahl verloren. Wie schon berichtet sind das im Jahr 7 Milliarden - Tendenz steigen. Die Sektion Handel in den verschiedenen Bundesländern reagieren verschieden. In Oberösterreich konnte ein Pilotprojekt gestartet werden bei dem ca. 600 Händler Vorträge in Schulen mitfinanzieren. Natürlich nur die kleinen Händler - die großen Ketten lassen sich lieber ein paar hundert Millionen oder einige Milliarden stehlen, bevor sie für Vorbeugung Geld ausgeben. Diese Präventionsarbeit bringt eine Menge Positives für die Jugend - siehe www.ladendiebstahl.at Feedback.

Nach einigen kleinen Startpannen im vergangenen Jahr wir diese Aktion jetzt fortgesetzt. Von den Schulen in Oberösterreich wird das Angebot gerne angenommen - und der Handel profitiert. www.ladendiebstahl.at

Wo liegt der Hund? - Was hier passiert ist zu klein um großen Erfolg zu bringen. Die Marketingleiter der großen Handelsunternehmen sind erstklassige VERTRIEBSLEUTE - haben aber keine Ahnung von präventiver Jugendarbeit. Sozialarbeiter sind auf ihrem Gebiet sicher spitze. Streetworker bringen tolle Leistungen. Die Polizei hat einige supertolle einsatzfreudige Mitarbeiter die auch ihre Freizeit oft einsetzen um in die Schulen zu gehen. Es gibt so eine Reihe von Menschen die sich voll einsetzen - Nur koordiniert wird nichts. Wie in jedem Unternehmen sollte aber auch in dieser Präventionsarbeit ein erfahrener Koordinator vorhanden sein - einer, der in allen Bereichen Erfahrung hat - der selbst in seinem Leben kein Heiliger war und der auch die Ausbildung zum Werbefachmann und Marketingleiter hat.

Wie der Standard vom 12. Jänner berichtet hat Wien in der Drogenprävention einen der besten Wege eingeschlagen, die es gibt. Alle Aktivitäten zusammengezogen und von den Behörden unabhängig gemacht. Das ist der springende Punkt - auch in den Behörden sitzen keine Götter, die alles wissen - wenn das so wäre, würde der Ladendiebstahl bei der Jugend schon längst rückläufig sein - er ist aber ansteigend und das ist ein Zeichen, daß die Verantwortlichen auch nur mit Wasser kochen und sich keinen Rat wissen. Die Wirtschaftskammer Österreich soll jetzt koordinieren - dazu wird eine Unterschriftenaktion gestartet. Alle an einen Tisch - Die Presse, der Kriminalpolizeiliche Beratungsdienst im Innenministerium, ICH vor allem, denn mein Wissen auf diesem Gebiet ist das größte, das es in Österreich gibt, die Wirtschaftskammern mit einem Symposium aller Betroffenen.

Das Sicherheitspolizeigesetz von Juridikum in seiner Fassung vom 1.10.2000 stellt ausdrücklich fest, daß es nicht!!!! die Aufgabe des Kriminalpolizeilichen Beratungsdienstes ist präventiv zu wirken - es sollen nur die Erfahrungen zur Verfügung gestellt werden - und die Wertung, ob eine Aktion gut oder schlecht ist kann nur rein subjektiv sein - würde man nämlich ein Allheilmittel kennen, würden die Ladendiebstähle bei Jugendlichen rückläufig sein - das Gegenteil ist aber der Fall. Da aber Gespräche im großen Rahmen bisher nicht möglich waren und die Händler ein Recht haben, geschützt zu werden und Hilfe zu bekommen fordere ich alle Betroffenen zu einem öffentlichen Gespräch auf.

Besonders den Fachmann für Ladendiebstahl in der Wirtschaftskammer Österreich, der auf keine Anfragen Auskunft oder Antwort gibt ist zu Stellungsnahme aufgefordert. Sich darauf etwas einzubilden, daß man höhere Strafen durchgesetzt hat, ist zuwenig.

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Kurt Boschofsky
Ladendiebstahlprävention bei Jugendlichen
Email boschofsky@aon.at oder
www.ladendiebstahl.at
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