Vorsitzender Johann Hable spricht sich gegen die Einführung von Ambulanzgebühren mit 1. März 2001 aus.

Wien (OTS) - Der Vorsitzende der Bundessektion Landesanstalten und Betriebe in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (Spitalsgewerkschaft) spricht sich gegen die Einführung von Ambulanzgebühren aus.

Hable: Die Einhebung der Ambulanzgebühren kostet mehr, als Gebühren eingenommen werden.

Es ist eine finanzielle Belastung der Patienten.

Ambulanzgebühr diskriminiert Krankenhauspersonal.

Die guten Leistungen des Krankenhauspersonals werden durch die Einhebung der Ambulanzgebühren diskriminiert (schiefe Optik), weil für die Ambulanzleistungen mit Spital zusätzlich bezahlt werden muss, jedoch bei niedergelassenen Ärzten die gleiche Behandlung und Erstversorgung ohne zusätzliche Kosten erfolgt (verfassungswidrig?).

Im Mittelpunkt steht der Patient und nicht das Ambulanzformular.

Hable sagt: Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Versorgung und Behandlung der Patienten und nicht das zusätzliche Ausfüllen des Ambulanzfragebogens.

Hable fordert, dass auf Grund dieses bürokratischen Mehraufwandes zusätzliches Personal zur Verfügung gestellt wird.

Bundesminister Mag. Herbert Haupt u. Gesundheitsstaatssekretär Dr. Reinhart Waneck werden aufgefordert, die Ambulanzgebühren, die mit 1. März 2001 eingehoben werden sollen, zurückzunehmen oder für den Personalmehrbedarf die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen.

Hable: Ohne Personalvermehrung kein Ausfüllen des Datenblattes für Ambulanzgebühren möglich.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Johann Hable
Vorsitzender
Tel.: 0664/2435335

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NOB/OTS