SP-Bauer: Geplante Ausgliederung der Postbusse ist Anschlag auf die Regionen

Wien (SK) "Die geplante Ausgliederung und Übertragung der Post-Bus AG an die ÖIAG kann als Vorbereitung zur nächsten Privatisierung der konservativen Bundesregierung zulasten der Bevölkerung gesehen werden", kritisierte SPÖ-Abgeordneter Hannes Bauer. ****

Die geplante Ausgliederung der österreichischen Post-Bus-AG und deren Übertragung an die ÖIAG sei aus volkswirtschaftlicher und verkehrspolitischer Sicht eine völlig verfehlte Weichenstellung und abzulehnen. Daher haben SPÖ und Grüne im heutigen Finanzausschuss gegen eine entsprechende Änderung des Poststrukturgesetzes gestimmt.

Mit einer Übertragung der Post-Bus-AG an die ÖIAG stehe ein weiteres österreichisches Schlüsselunternehmen vor der Zerschlagung statt Zusammenführung der öffentlichen Verkehrsträger und vor dem eventuellen Ausverkauf an das Ausland; damit sei dann die Abwanderung der Konzernzentrale und auch aller strategischen Entscheidungen in das Ausland zu befürchten: "Dadurch werden künftig eine Reihe wichtiger verkehrspolitischer Entscheidungen nicht mehr in Österreich und den Regionen getroffen werden können. Darüber hinaus ist zu befürchten, dass es zu einer massiven Ausdünnung des öffentlichen Verkehrsangebotes kommen wird, was eine Belastung für die Regionen und Menschen bedeutet, da nicht gewinnbringende Linien eingestellt und die Tarife steigen werden. Was dies vor allem für infrastrukturschwache ländliche Bereiche und deren BewohnerInnen bedeutet, die auf das Verkehrsmittel Bus angewiesen sind, könne man sich lebhaft ausmalen", so Bauer abschließend (Schluss) ns/mp

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