Haigermoser: Konzentrationsprozeß im Einzelhandel trägt Mitschuld am BSE-Problem

Deutscher Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium Thalheim: "Der Druck der großen Handelsketten auf die Bauern , ihre Produkte zu immer billigeren Preisen herzustellen, ist die eigentliche Ursache von BSE."

Salzburg, 17-01-2001 (OTS) Den jüngsten Aussagen des deutschen Staatssekretärs sei nichts hinzuzufügen, sagte heute der Landesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW), NAbg. Helmut Haigermoser. Der RFW kämpfe schon seit Jahren für die Erhaltung der Vielfalt im Einzelhandel , weil nur so auch die Landwirte nicht erpreßbar seien. Die "Monopolisierung" im Lebensmittelhandel führe dazu, daß die Erzeuger gesunder Produkte durch Preisdiktate unter die Räder kämen. "Derartige Entwicklungen gereichen einer Volkswirtschaft zum Schaden."****

Wenn nun gerade die Stadt Salzburg mit dem "Erweiterungs-Wahnsinn" von Einkaufszentren auf der grünen Wiese derartigen Entwicklungen Vorschub leiste, müsse die Frage gestattet sein, ob diese Politik nicht auch Mitschuld an Vorkommnissen wie der Verbreitung von BSE trage. Es werde auch interessant sein, inwieweit die ÖVP in der Landesregierung , welche immer behaupte, für die Landwirte einzutreten, die Ansuchen nach EKZ-Erweiterungen entscheide.

Nicht nur wegen der Aussagen des deutschen Staatssekretärs könne festgestellt werden, daß anderswo aufgrund des Drucks der Verbraucher der Beginn eines Umdenkprozesses in Sachen Marktmacht im Einzelhandel einsetze. "Bis ins Schloß Mirabell sind die Vernunft und ein Umdenken offensichtlich noch nicht vorgedrungen, schloß Haigermoser.

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