Gehrer: Landesschulratspräsidenten unterstützen Jahresnormmodell für Pflichtschullehrer

Wien (OTS) - Das neue Lehrerdienstrecht und die Informationstechnologie-Offensive für Schulen bildeten die inhaltlichen Schwerpunkte der Konferenz der Landesschulratspräsidenten. "Mir ist es wichtig, dass bei der Unterrichtsqualität keine Abstriche gemacht werden. Die Umstellung von der wöchentlichen Lehrverpflichtung auf ein Jahresnormmodell macht die geleistete Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer für jeden transparent, denn Lehrer sein ist eine anspruchsvolle Ganzjahresbeschäftigung", betonte Bildungsministerin Elisabeth Gehrer bei der Präsentation der Gesetzesvorlage.

Das Jahresnormmodell anerkennt die umfassende Tätigkeit der Lehrer und macht öffentlich, was bisher nicht bekannt war, wie z.B. Schulentwicklungstätigkeiten, die Öffentlichkeitsarbeit und die Beratungstätigkeit. Das gemeinsam mit der Pflichtschullehrer-Gewerkschaft erarbeitete neue Lehrerdienstrecht soll den Verwaltungsaufwand senken, stärkt die Position der Direktoren und fördert das Image der Lehrerinnen und Lehrer. Eine wichtige Grundlage war die Analyse der Lehrerarbeitszeitstudie "Lehrer 2000". Damit wurden für die Umsetzung der Finanzausgleichsvorgaben gute Voraussetzungen geschaffen. Die Bildungsqualität sowie ein möglichst hoher Beschäftigungsstand der Lehrerschaft wird erhalten. "Mein Ziel ist das Einhalten des Budgets und nicht ein Stellenabbau!", so Gehrer.

Den Landesschulratspräsidenten wurde weiters die IT-Offensive des Bildungsministeriums präsentiert. Die IT-Lenkungsgruppe arbeitet an folgenden Schwerpunkten: Lehren mit neuen Medien, IT-Ausbildungsoffensive, e-learning Portal & Bildungsinhalte, Wissenschaft und Forschung, Weiterbildungsoffensive, Kultur im Cyberspace, e-Government in der Bildung und Infrastruktur. Mit den Präsidenten wurde festgelegt, dass neben den IT-Angeboten an den HTLs auch weitere IT-Schwerpunkte in Klassen von HAK und HLW ab dem Studienjahr 2001/2002 angeboten werden. Das Ziel ist, dass 2001/2002 40 Klassen mit einer modernen IT-Ausbildung starten. Die Wirtschaft braucht verstärkt junge Menschen mit IT- Grundkenntnissen und mit einer guten Allgemeinbildung. "Der Auftrag an uns ist es, den jungen Menschen die bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen, um ihnen so die optimalen Chancen für den Berufseinstieg mitzugeben", betont die Ministerin.

Weiters wurden die Grundlagen einer neuen Schulkultur, z.B. durch eine Erziehungsvereinbarung zwischen den Schulpartnern vorgestellt. Die inhaltlichen Schwerpunkte der Universitätsreform hat der geschäftsführende Vorsitzende der "Steuerungsgruppe für Strategie und Planung im Universitätsbereich" Univ. Prof. Dr. Stefan Titscher erläutert.

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