WU-Signaturkarte noch immer nicht zertifiziert

Evoting-Projekt daher für heuer gestorben

Wien (OTS) - Gemeinsam mit einer Forschungsgruppe der Universität Osnabrück hat die Österreichische Hochschülerschaft ein System erarbeitet, mit dem die Durchführung der ÖH-Wahlen im Mai an der Wirtschaftsuniversität über das Internet möglich gewesen wäre. Auch die rechtlichen Weichen wurden durch das BM:BWK bereits gestellt. "Evoting wäre ein großer Schritt in die Zukunft der modernen Demokratie gewesen", so der Vorsitzende der ÖH-WU, Andreas Obermayr.

Grundlage für das Wahlverfahren ist aber eine elektronische Signatur, mittels derer sich die Wahlberechtigten eindeutig am Server identifizieren. Eine solche Signatur wurde von der WU im Rahmen ihres Kartenprojekts IS2000 in Auftrag gegeben. Aufgrund von Verzögerungen bei den von der WU mit der Signatur beauftragten Firmen ist die Zertifizierung jedoch noch immer nicht erfolgt. Dadurch können die für eine sichere Wahlabwicklung unbedingt notwendigen Tests nicht mehr rechtzeitig durchgeführt werden.

Bundes-ÖH-Vorsitzender Martin Faißt: "Wir hatten ein funktionierendes Konzept mit ausgezeichneten Projektpartnern, aber wenn von außen eine der Grundlagen trotz gegenteiliger Versprechen einfach nicht gebracht wird, sind wir machtlos." Die ÖH hofft jedoch, dass Evoting spätestens bei den Wahlen 2003 zur Anwendung kommen kann.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressesprecherin Cornelia Blum
Tel.: 0676/6699103
cornelia.blum@oeh.ac.at

Österreichische Hochschülerschaft (ÖH)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO/NHO