Cerwenka: Bildungspolitische Bankrotterklärung der ÖVP-Niederösterreich

Studiengebühren - ÖVP belastet die Jugend schon während der Ausbildung mit Schulden

St. Pölten, (SPI) - "Eine noch nie dagewesene bildungspolitische Bankrotterklärung", sieht der Bildungssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Helmut Cerwenka, in den heutigen Ausführungen der ÖVP-Niederösterreich im Rahmen ihrer Regierungsklausur.****

"Anstatt Jugendlichen verbesserte Ausbildungsmöglichkeiten im IT- und EDV-Bereich - so durch die Forcierung von einschlägigen Fachhochschulrichtungen - anzubieten, möchte die ÖVP jene Junglehrer, welche durch ihr Kaputtsparen im Bereich der Bildung keinen Job bekommen, umschulen. Bildungs’kürzungsministerin‘ Gehrer führte mit den Studiengebühren eine massive Belastung für die Studenten und die Familien ein - und die ÖVP-Niederösterreich möchte mit ihrer ‚Kreditstipendienlösung‘ junge Menschen schon während ihrer Ausbildung mit Schulden belasten. Während in unseren Schulen Freigegenstände, wie EDV-Unterricht, durch den Kürzungserlass des Bildungsministeriums nicht mehr durchgeführt werden können, setzt die ÖVP-Niederösterreich, ähnlich wie die FPÖ im Bund, auf eine ‚Zwangsrekrutierung‘ von IT-Kräften. Eine derartig fahrlässige Politik zu Lasten der Jugend, des Wirtschafts- und Bildungsstandortes NÖ hat unser Land noch nicht gesehen", so Cerwenka weiter.

"Die NÖ Sozialdemokraten dagegen fordern einen gänzlich anderen und zukunftsgerichteten Weg. Wir wollen den Fachhochschulsstandort Niederösterreich mit zukunftsträchtigen Fachhochschulrichtungen ausbauen, wir fordern eine finanzielle Absicherung aller Fachhochschulen, eine Rücknahme des Kürzungserlasses im Bereich der Pflichtschulen sowie eine sofortige Rücknahme der Studiengebühren. Weitaus sinnvoller wäre es auch, wie SPÖ-Bundesvorsitzender NR Alfred Gusenbauer es bereits eingefordert hat, mehr einschlägige HTL-Ausbildungsplätze anzubieten sowie einjährige Kollegs für IT- und EDV-Ausbildung zu schaffen", so Cerwenka.
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