Sika in NEWS: Acht bis zehn Anklagen im Spitzelskandal - Ex-Generaldirektor für öffentliche Sicherheit im NEWS-Streitgespräch mit Josef Kleindienst

Vorausmeldung zu NEWS Nr. 3 vom 18. Jänner 2000

Wien (OTS) - Er erwarte, dass es in der Spitzelaffäre zu acht bis zehn Anklagen komme. Dies erklärt der frühere Generaldirektor für öffentliche Sicherheit, Michael Sika, in der morgen, Donnerstag, erscheinenden Ausgabe des Magazins NEWS. In seinem ersten Streitgespräch mit dem früheren Chef der FP-Polizeigewerkschaft, Josef Kleindienst betont Sika weiter, dass es zwar in der Exekutive immer Fälle von Datenmißbrauch gegeben habe, die Spitzelaffäre aber einzigartig sei. Sika: "Ein derartiger Fall, der so weit verzweigt ist, war mir bisher nicht bekannt."

Ohne die Geständnisse Kleindiensts wäre ein solcher Fall unmöglich aufzudecken gewesen, betont Sika, der sich selbst als "Schani des Innenministers" bezeichnet . Sika wörtlich: "Wenn kein Zeuge existiert, der gesteht, ist es nahezu unmöglich in der politischen Facette solcher Geschichten weiterzukommen. Wir haben solche Fälle ja schon bearbeitet und die sind alle im Sand verlaufen."

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