FWV-Panosch: Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten als Sargnagel für Klein- und MittelunternehmerInnen

Selbst Junge Industrie fand keine stichhaltigen Argumente

Wien (OTS) "Die völlige Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten ist nicht nur in höchstem Maße unnötig, sie ist auch ein Sargnagel für die Klein- und Mittelunternehmen", stellte Barbara Panosch, Bundesvorsitzende der Jungen Unternehmer des FWV, am Mittwoch klar. "Selbst die Junge Industrie konnte in ihrer jüngsten Aussendung kein einziges stichhaltiges Argument finden. Eines wird nun immer offensichtlicher: Die schwarz-blaue Regierung beschneidet systematisch die Interessen der Klein- und Mittelunternehmer", so Panosch. Besonders Kleinstunternehmer im Handel, die oft selbst hinter dem Ladentisch stehen, würden unter der weiteren Flexibilisierung der Öffnungszeiten leiden. Denn eine solche Regelung würde für diese einen massiven Verlust an Lebensqualität und Einkommen bedeuten, so die Bundesvorsitzende.****

Die vom derzeitigen Bundesminister Bartenstein neuformulierten Pläne einer völligen Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten seien auch von der Bevölkerung nicht gewollt. Umfragen zufolge ist die derzeitige Regelung der Öffnungszeiten völlig ausreichend. "Eindeutige Gewinner der blau-schwarzen Politik sind wieder einmal die umsatzstarken Betriebe mit großen Verkaufsflächen, während die kleinen und mittleren Fachgeschäfte als Verlierer aussteigen, da sie weiter Marktanteile verlieren. Mit dieser Regelung kommen die Nahversorger nun gänzlich unter die Räder. Das kann nicht das Ziel einer durchdachten Politik sein", so Panosch abschließend. (Schluss)

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