Viva Espana: Die "Resonanzen 2001" auf Österreich 1

Wien (OTS) - Von 20. bis 28. Jänner finden im Wiener
Konzerthaus die "Resonanzen 2001" statt, die heuer unter dem Motto "Viva Espana" stehen. Österreich 1 sendet auch diesmal alle Konzerte der "Resonanzen" - viele davon live - und wird wieder Ausschnitte der Konzerte auf CD veröffentlichen. Das komplette Sendeschema ist unter http://oe1.orf.at abrufbar.****

2001 sind die "Resonanzen" Spanien gewidmet, einem Land, das
noch vor wenigen Jahren ein weißer Fleck auf der musikalischen Landkarte darstellte. Spanien: im Mittelalter - bis ins Jahr 1492
- Schmelztiegel maurischer, jüdischer und christlicher Kultur und damit europäischer und außereuropäischer Musiktraditionen. Spanien, nach der Entdeckung Amerikas, über Generationen Kolonialmacht mit dem Ziel, die europäische Kultur in die
eroberten Länder zu bringen, die Völker - natürlich auch durch Musik - zum Christentum zu "bekehren". Die "Resonanzen" bieten
einen Querschnitt durch die Jahrhunderte: von "Sephardischen Romanzen", Lieder der 1492 vertriebenen und über den
Mittelmeerraum verstreuten Juden (live auf Ö1 am 23. 1. um 19.30 Uhr, Hespèrion XXI), über Musik für die in Spanien beliebten Zupfinstrumente wie Harfe, Gitarre und Laute (auf Ö1 am 29. 1. um 10.05 Uhr, The Harp Consort), bis zur Aufführung der Oper "Celos aun del aire matan" von Juan Hidalgo, der ersten erhaltenen Oper Spaniens (live auf Ö1 am 20. 1. um 19.30 Uhr, Le Concert des Nations; Jordi Savall).

Neben "Resonanzen-Lieblingen" wie Jordi Savall, dem Ensemble Micrologus und Accordone, gibt es auch 2001 wieder Debüts: Der Countertenor Andreas Scholl - Star seines Faches - lädt zu einem "Musical Banquet" (auf Ö1 am 1. 2. um 19.30 Uhr), die Capilla Flamenca aus Belgien singt flämische Vokalpolyphonie aus
spanischen Manuskripten (auf Ö1 am 5. 2. um 10.05 Uhr). Das Ensemble Elyma unter Gabriel Garrido (live auf Ö1 am 28. 1. um 19.30 Uhr) interpretiert bei seinem Debütkonzert Barockmusik aus Bolivien und führt damit an die Ränder des spanischen Weltreiches.

Die "Resonanzen", das Festival für Alte Musik des Wiener Konzerthauses finden heuer zum neunten Mal statt. In zehn von international renommierten Solisten und Ensembles gestalteten Konzerten - u. a. mit Jordi Savall, Gabriel Garrido, Andrew
Lawrence King, Andreas Scholl, Rolf Lislevand und dem Ensemble Accordone - werden vom 20. bis 28. Jänner repräsentative Beispiele der Musik vom Mittelalter bis zum Barock präsentiert. Längst sind die "Resonanzen" kein Insidertipp mehr, das Festival erreicht
breite Publikumsschichten vom Schüler bis zum Universitätsprofessor, vom Lehrling bis zum Manager. Auch heuer
ist zu erwarten, dass die "Resonanzen-Familie" weiter wächst. Denn die Begeisterung und auch das Vertrauen des Publikums in die Programmkonzeption ist nach wie vor so groß, dass laut Konzerthaus-Generalsekretär Christoph Lieben-Seutter "die Leute bereits vor dem Sommer ‚Resonanzen‘-Abos bestellen wollen, obwohl das offizielle Programm erst Anfang November veröffentlicht wird". Für die "Resonanzen 2001" waren binnen kurzer Zeit sämtliche Abonnements verkauft.(ih)

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