Farthofer: Strenge Kontrollen der Futtermittelindustrie

Niederösterreich (SPI) - "Es stellt sich immer mehr heraus, dass die Futtermittelindustrie im Falle von BSE sowohl für die Bauern aber auch für die Konsumenten der große Schwachpunkt ist", stellte der Agrarsprecher der SPÖ-NÖ Erich Farthofer fest.****

"Diese Tatsache muss dem Verantwortlichen Landwirtschaftsminister Molterer, Gesundheitsminister Haupt und NÖ Agrarlandesrat Plank bekannt sein. Trotzdem wurden aber die Kontrollen der Futtermittel sträflich vernachlässigt. Betroffen sind die Bäuerinnen und Bauern, die ja keine Chemiker sind und Futtermittelkontrollen nicht selbst durchführen können. Durch die Vernachlässigung der Kontrollen wurden und werden alle Konsumenten in ihrer Gesundheit gefährdet. Die SPÖ-NÖ fordert häufige und strenge Kontrollen nicht nur der Futtermitteln bei den Bauern, sondern auch der Produktionsanlagen. Nur dadurch und durch eine rasche Umstellung der Förderpolitik in der Landwirtschaft - Verlagerung von den Agrarfabriken zu den kleinen bäuerlichen Betrieben - kann die derzeitige Krise bewältigt werden", so Farthofer.

"Von den ÖVP-Landwirtschaftsverantwortlichen Plank - Land, Molterer -Bund und Fischler - EU, sollte auch ihre politische Verantwortung überlegt werden. Durch ihre Subventionspolitik wurde die Landwirtschaft in eine falsche Richtung gedrängt", so der Agrarsprecher der SPÖ-NÖ Erich Farthofer.
(Schluss) ws

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