Kunstzentrum am Mönchsberg: Expertengruppen arbeiten wie geplant

Klärung der Frage ob und in welcher Form beide Museen möglich sind

Salzburg (OTS) - Unabhängig von dem für das Hollein-Guggenheim-Projekt nicht erfreulichen Ergebnis
des Gespräches Schausberger/Raus mit Guggenheim-
Direktor Thomas Krens am vergangenen Montag, 15.
Jänner, werden die vom Land Salzburg eingesetzten
Expertengruppen zur Aktualisierung der
Machbarkeitsstudie Guggenheim-Museum ihre Arbeit, wie
geplant, fortsetzen. Dies teilten heute, Mittwoch, 17.
Jänner, Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger und
Landesrat Dr. Othmar Raus mit. Schausberger und Raus
verwiesen nochmals darauf, dass sie bei ihrem von
Direktor Krens gewünschten Gespräch mit den Vertretern
des Landes auf die Realisierung des Guggenheim-Museums
gedrängt hätten und als Ergebnis eine von beiden
Seiten akkordierte Erklärung gestanden sei. Man wolle
aber nicht resignieren, vielmehr sollen die unter der
Leitung von Landesbaudirektor a.D. Dipl.-Ing. Axel
Wagner stehenden Expertengruppen sich der Frage der
Realisierung des Hollein-Projektes im Hinblick auf
finanzielle Fragen der Errichtung des Betriebes, der
Geologie, der Ausstellungsthematik, der
Betriebsführung und Betriebskosten sowie der
Finanzierung widmen.

Wichtig sei, so Schausberger und Raus, die Klärung der
Frage ob und in welcher Form beide Museen in einem
Kunstzentrum am Mönchsberg zusammengeführt werden
könnten. Man werde auch das Projekt Kunstzentrum am
Mönchsberg, das heißt das Museum der Moderne am
Mönchsberg und das Museum im Mönchsberg, der
Bundesregierung vorlegen, und um Verhandlungen
bezüglich der Realisierung und der Mitfinanzierung des
Bundes ersuchen. Sowohl 1990 als auch 2001 sei klar,
dass dieses Projekt nur ein nationales Projekt sein
könne, zu dem sich die Bundesregierung vorbehaltlos
bekennen müsse.

Die Expertengruppen haben sich mittlerweile
konstituiert. Sie werden paritätisch zusammengesetzt
sein, das heißt, Stadt und Land Salzburg werden gleich
viele Vertreter entsenden. Außerdem werden Experten
beigezogen, die gemeinsam ausgewählt werden.
Selbstverständlich werden auch Architekt Hans Hollein
und Dr. Hannes Pflaum für die Guggenheim-Stiftung
beigezogen werden.

Das komplexe Thema "Aktualisierung der
Machbarkeitsstudie Guggenheim-Museum" soll von
mehreren Arbeitsgruppen mit nachfolgenden thematischen
Schwerpunkten untersucht werden:
- inhaltliche Ausrichtung (museologische Konzeption),
- Überarbeitung des Raum- und Funktionsprogramms unter Berücksichtigung allfälliger Synergien mit dem Museum
der Moderne am Mönchsberg (MaM),
- Klärung des Museumsbetreibers,
- räumliche Anbindung Guggenheim-Museum - Museum der
Moderne am Mönchsberg (MaM),
- Technik (Geologie, Bauphysik etc.),
- Kosten von Errichtung und Betrieb.

Die endgültige Festlegung der strukturierten
Vorgangsweise (Festlegung der Expertengruppen) soll
ehestmöglich im Jänner 2001 bei einer Besprechung
gemeinsam mit Prof. Hans Hollein und Rechtsanwalt Dr.
Hannes Pflaum, Koordinator der seinerzeitigen
Machbarkeitsstudie, und den Delegierten von Stadt und
Land Salzburg erfolgen.

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