Kenesei: Seriöse Attraktivierung der Bahn statt Oberflächenkosmetik

Forstinger setzt Tradition der jahrelangen desaströsen Infrastrukturpolitik fort

Wien (Grüne) - "Verkehrsministerin Forstinger setzt das jahrzehntelange Desaster der ministeriellen Infrastrukturpolitik fort. Die geplanten Autobahnausbauten wurden durchgezogen, die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs bleibt seit Jahren, ja Jahrzehnten, auf der Strecke", kritisiert Günter Kenesei, Planungssprecher der Wiener Grünen, die jüngsten Aussagen der Verkehrsministerin. Und weiter: "Die Wiener Stadtregierung ist jedoch ebenfalls nicht aus ihrer Verantwortung für die Vernachlässigung und Ignoranz gegenüber den 'Öffis' zu entlassen." Kenesei führt beispielhaft an, dass den Wienerinnen und Wienern bereits seit zwölf Jahren der Umbau des Südbahnhofes zugesagt wird, was bis zum heutigen Tag nicht eingelöst wurde. Die Wiener Südosttangente wurde im selben Zeitraum bereits zweimal erweitert.

"Die Erneuerung des rollende Materials, also die Waggons, eine Erhöhung der Intervalle und eine tatsächliche Qualitätsoffensive für den Bahnausbau stehen ganz oben auf der Dringlichkeitsliste. Kundenfreundliche Zugsverbindungen sowohl zwischen einzelnen Destinationen als auch im innerstädtischen Bereich sind unabdingbare Voraussetzungen, für ein funktionierendes Verkehrskonzept. Die Behübschung eines Bahnhofs als einzige Attraktivierungsoffensive zu verkaufen, ist oberflächliche Kosmetik und eine Verhöhnung der KundInnen." ergänzt Günter Kenesei abschließend.

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