VP-Karl: WIF-Geschäftsführer Seitner soll arbeiten und nicht politisieren

Wien (ÖVP-Klub) Die Zensuren, die der Geschäftsführer des Wiener Integrationsfonds (WIF), Hannes SEITNER, der ÖVP erteil hat, veranlassten den Vizepräsidenten des Integrationsfonds, VP-Gemeinderat Franz KARL, zu einer scharfen Replik. "Seitner soll sich lieber seiner Arbeit widmen und nicht soviel politisieren, dafür wird er nicht bezahlt", so KARL.***

Seitner solle sich nicht als politischer Erfüllungsgehilfe von Stadträtin Brauner betätigen. "Wenn man noch dazu die zahlreichen Klagen über den Führungsstil Seitners im WIF, insbesondere die Außenstellen betreffend, hört, dann kann man ihm wirklich nur raten sich auf seine Arbeit zu konzentrieren", so KARL weiter.

Zwar verlange Seitner eine Öffnung der Gemeindebauten für Ausländer, lasse dabei aber - im Gegensatz zur ÖVP - die SPÖ völlig aus der Kritik. "Ich erinnere Herrn Seitner daran, daß die begrenzte Öffnung der Gemeindebauten für Ausländer bisher vor allem an der SPÖ gescheitert ist."

Zur Integrationspolitik der ÖVP im allgemeinen verwies der VP-Integrationssprecher auf das Positionspapier der Wiener Volkspartei "Heimat: Identität und Integration", das auch beim VP-Bundekongress in Alpbach diskutiert wurde und dort großen Anklang gefunden hat. "Mir ist klar, daß zahlreiche Integrationsmaßnahmen mit der FPÖ auf Bundesebene nicht leicht durchsetzbar sein werden, ich habe das auch schon in Alpbach mehrmals betont." Der Unterschied zwischen SP und FP sei aber, bei Erinnerung an den Schlögl-Flügel der SPÖ, nicht sehr wesentlich.

Im Hinblick auf die FPÖ sei es freilich bemerkenswert, daß verschiedene Maßnahmen wie etwa die Zusammenführung der Kernfamilie und die Gleichstellung von Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung mit der Bundes-FP diskutabel und möglicherweise auch umsetzbar wären, die Wiener FP hingegen verschließe sich bei derartigen Forderungen völlig.***

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