Bollmann: Mautkritiker haben Entwicklung verschlafen

Forstinger sichert mit Bekenntnis zur Vollelektronik funktionsfähiges Mautsystem in Österreich

Wien (PWK027) - "Manche Mautkritiker dürften schlicht und einfach die Entwicklung der Verkehrstelematik verschlafen haben", zeigt sich Bollmann erstaunt, über die aktuelle Diskussion an der Realisierung einer vollelektronischen Mautlösung auf österreichischen Autobahnen. "Gott-sei-Dank", so Bollmann, "hat die neue Frau Bundesministerin, Monika Forstinger, eine sachlich vernünftige Entscheidung getroffen. Sie hat sich das getraut, was viele ihrer Vorgänger einfach "links" liegen gelassen haben, nämlich ein für das 21. Jahrhundert zeitgemäßes Mauteinhebungssystem einzuführen."

Die Kritik, die in den letzten Tage geäußert wurde, sei leider nur billige politische Mundpropaganda ohne jeden sachlichen Hintergrund. Entgegen den aus verschiedensten politischen Ecken kommenden Wortspenden, sei es vielmehr so, dass der Lkw-Verkehr schon heute ohne Road Pricing einen erheblichen Beitrag zum Straßenbau leistet. So werden z.B. alle österreichischen Lkw-Betreiber ab 1. Jänner 2001 zusätzlich mit einer Milliarde Schilling belastet. Die Kraftfahrzeugsteuer wurde pro Fahrzeug von jährlich 40.000 Schilling auf 60.000 Schilling angehoben. Das entspricht einer Steuererhöhung von 50 Prozent. Die Kraftfahrzeugsteuern in den anderen Staaten Europas sind wesentlich niedriger und darüber hinaus ab 1. Jänner 2001 nicht erhöht worden. So beträgt etwa die Kraftfahrzeugsteuer beim größten Mitbewerber Deutschland 21.000 Schilling pro Jahr und bei dem sehr wichtigen Mitbewerber Holland nur 10.000 Schilling pro Jahr. Ungarische Fahrzeuge zahlen pro Jahr ebenfalls 10.000 Schilling an Kraftfahrzeugsteuern.

"Die Argumentation der Mautkritiker ist daher nicht nur unseriös, sondern auch falsch," schließt Bollmann ärgerlich. (EBK)

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