Huber: Lebensmittelagentur ist Bankrotterklärung für Regierung

Lückenlose Kontrollen vom Feld bis zum Schnitzel sind unumgänglich

Wien (SK) In der Gründung einer Lebensmittelagentur als Konsequenz aus der BSE-Krise sieht SPÖ-Lebensmittelsprecherin Anna Huber eine "Bankrotterklärung für die Regierung". Es sei ein "Armutszeugnis", dass es nach Monaten, in denen die Regierung nichts unternommen habe, während BSE wie ein "Damoklesschwert" über der Gesundheit der Menschen geschwebt sei, jetzt für die Koordinierung der Agenden zweier Ministerien der Gründung einer eigenen Agentur bedürfe, so Huber am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. In der Gründung einer Lebensmittelagentur sieht Huber auch die "Vorbereitungsarbeiten für die vollständige Privatisierung der Lebensmitteluntersuchungsanstalten". ****

"Lückenlose Kontrollen vom Feld bis hin zum Schnitzel im Handel sind unumgänglich", forderte Huber. Aus einer verfehlten Landwirtschaftspolitik, worin die SPÖ-Lebensmittelsprecherin auch die Ursache für BSE sieht, und aus einer industrialisierten und "denaturalisierten" Lebensmittelproduktion, aus der noch weitere, heute noch unbekannte Gefahren für die Gesundheit der Konsumenten resultieren könnten, müssten jetzt endlich Konsequenzen gezogen werden. (Schluss) hm

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