Karin Scheele wird Vize-Vorsitzende des Bioethik-Ausschusses im Europäischen Parlament

EP setzt einen neuen Arbeitsschwerpunkt bei der Humangenetik

Wien (SK) In der konstituierenden Sitzung des nichtständigen "Ausschuss für Humangenetik und die anderen neuen Technologien in der modernen Medizin" des Europäischen Parlaments (EP) ist die österreichische Europaabgeordnete Karin Scheele (SPÖ) gestern Abend zur Vizevorsitzenden des Ausschusses gewählt worden. Der 36 Mitglieder umfassende Ausschuss (kurz "Bioethik-Ausschuss genannt) soll unter dem Vorsitz des luxemburgischen Sozialdemokraten Robert Goebbels Leitlinien hinsichtlich der Forschung im Bereich der Humangenetik und der anderen neuen Technologien in der modernen Medizin erarbeiten. ****

Karin Scheele betonte in ihrer ersten Stellungnahme gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, dass der Ausschuss "eine enge Zusammenarbeit mit den Ethik-Kommissionen der nationalen Parlamente und eine starke Einbeziehung der Zivilgesellschaft" anstrebe. "Wir wollen die besten Experten anhören und so die Möglichkeiten der Biotechnologie und deren Anwendung im Kampf gegen Krankheiten ausloten", erklärte Scheele, die Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherpolitik ist.

Der für eine Dauer von 12 Monaten eingesetzte Ausschuss hat unter anderem den Auftrag, die ethischen, juristischen, wirtschaftlichen und sozialen Fragen zu prüfen, die sich im Zusammenhang mit den neuen und potenziellen Entwicklungen sowie ihrer Nutzung stellen. Zudem soll er prüfen, inwieweit das öffentliche Interesse eine entschlossene Aktion angesichts dieser Entwicklungen und Nutzungen erfordert, und diesbezügliche Empfehlungen aussprechen. (Schluss) ml/mp

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