Motz: Endlich kommt Bewegung in den Strommarkt

Ab 1. Oktober 2001 können auch Gemeinden und Städte ihren Stromlieferanten frei wählen

St. Pölten, (SPI) - "Durch die Liberalisierung am Strommarkt können sich ab 1. Oktober 2001 auch alle Gemeinden und Städte ihren Stromlieferanten frei auswählen und somit den Preis für ihren benötigten Strom selbst aussuchen. Der Verbund als führender Stromproduzent Österreichs und einer der weltbesten Öko-Stromerzeuger schickt bereits seine Angebote aus. Verglichen mit den derzeitigen Strompreisen in NÖ sind die Preise des Verbundstroms sehr günstig. Es liegt nun an den Gemeinden aber auch an den Industrie- und Gewerbebetrieben von wem sie zu welchem Preis Strom beziehen wollen", betont der Wirtschaftssprecher der NÖ Sozialdemokraten LAbg. Wolfgang Motz.****

Nach dem Vorbild in den USA, Großbritannien und Skandinavien hat die EU 1997 beschlossen, die staatlich geregelte Stromversorgung in allen Mitgliedsländern aufzuheben. Als erstes sind bereits ab Februar 1999 Großverbraucher, die mehr als 40 Millionen Kilowattstunden pro Jahr verbrauchen, in den Genuß der Strommarktliberalisierung gekommen. Mit kommendem Oktober wird der ‚freie Strommarkt‘ in unserem Land nun Wirklichkeit. "Die Wahlmöglichkeit des Stromlieferanten bietet dem Abnehmer viele Vorteile aber auch gleichzeitig mehr Verantwortung, denn vor Unterzeichnung des Stromlieferungsvertrages sollte man folgende Punkte sorgfältig beachten: Eine in Aussicht gestellte Ersparnis in Prozent bezieht sich meist auf den reinen Energieanteil und nicht auf die gesamte Stromrechnung. Der Netzkostenanteil beruht auf amtlich festgelegten Tarifen und ist nicht verhandelbar. Bei kurzen Laufzeiten des Vertrages bis zu einem Jahr kann man schnell auf die weiteren Entwicklungen im Strommarkt reagieren, längere Laufzeiten würden unnötig binden. Kann der Lieferant nachweisen, dass sein Strom umweltfreundlich erzeugt wurde, z.B. in Wasserkraftwerken? Wenn dazu kein Nachweis erbracht wird, ist nicht auszuschließen, dass der Strom vermutlich zu einem bestimmten Teil aus Kernkraftwerken stammt. Im großen und ganzen werden die Gemeinden und Städte Niederösterreichs aber auch alle Industrie- und Gewerbebetriebe, wenn sie sich umfassend beraten lassen, durch die Strommarktliberalisierung nur profitieren", so LAbg. Mag. Motz. (Schluss) as

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