Gudenus: EU-Osterweiterung: "Ein Bewirtschaftungsplan fürs gesamte Donaueinzugsgebiet"

"Österreichische Interessen müssen gewahrt bleiben"

Wien, 2001-01-17 (fpd) - "Die EU-Wasserrahmenrichtlinie sieht nur einen einzigen Bewirtschaftungsplan für das gesamte Einzugsgebiet der Donau im Rahmen der EU-Osterweiterung vor. Die EU hofft nun, daß ihr Vorgehen zum Vorbild für die Umsetzung der Rahmenrichtlinie wird. Diese Vorbildwirkung muß aber in Frage gestellt werden, da nicht nur Umweltschutzmaßnahmen dahinter stehen", meinte heute der freiheitliche BR mag. John Gudenus.****

Ein ganzheitlicher Ansatz des Gewässerschutzes und moderner Instrumente im Gewässermanagment schließen auch die ökonomische Nutzung des Wassers ein. Vordergründig scheine hier für Österreich einiges an Geld drinnen zu sein. Nur werde Wasser dem Kreislauf der Natur entzogen. Auch sei der Wassermangel in anderen Regionen auf Feldbewirtschaftung und Übernutzung zurückzuführen. Wasserlieferungen aus Österreich würden zur Verfestigung falschen Handelns in den Empfängerländern beitragen und würden der heimischen Umwelt verloren gehen. "Hierbei kann es sich ergeben, daß Wasserlieferungen seitens Österreichs aus EU-Solidarität zu erfolgen haben, ob sich dabei wirtschaftliche Vorteile für Österreich ergeben, ist sehr fraglich", betonte Gudenus.

"Bei einer Unterzeichnung dieses Kommuniqués müssen österreichische Interessen gewahrt bleiben. Es muß auf jeden Fall sichergestellt werden, daß Wasser nur in Flaschen und nicht über Leitungen exportiert wird, um damit die Exportwassermengen begrenzt und die Wertschöpfung im Inland halten zu können", schloß Gudenus. (Schluß)

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