VP-Pfeiffer: ÖBB Investitionen zielorientiert einsetzen

Infrastruktur vor Schönheit, Funktionalität entscheidet

Wien (ÖVP-Klub) "Unser Ziel ist es, Österreich und die Bundeshauptstadt Wien zu einem wichtigen Mitspieler im europäischen Verkehrsnetz zu machen. Dazu brauchen wir eine moderne und zielorientierte ÖBB-Infrastruktur genauso wie funktionelle und ansprechende Bahnhöfe" meinte heute der Vorsitzende des Wiener Planungsausschusses, Gemeinderat Gerhard PFEIFFER, und weiter: " Die Konfusion um die ÖBB-Investitionen muß rasch vernünftigen Entscheidung Platz machen ". ***

Die aufgeregte Diskussion um die Bahnhofsoffensive allein sei völlig kontraproduktiv. "Nur im Zusammenspiel der Leistungen für Strecken, fahrendes Material und Bahnhöfen kann die notwendige und für die Standortqualität unserer österreichischen Regionen so wichtige Erneuerung der ÖBB gesichert werden."

Die EU Osterweiterung sei ein zu wichtiger Meilenstein für die zukünftige Entwicklung unseres Landes, um sich Fehlentscheidungen und Theaterdonner oder weiteres Verschleppen der schon längst fälligen Erneuerungen bei der ÖBB leisten zu können, meinte PFEIFFER.

"Für Wien ist die Sicherung des Ost-West Durchganges der Bahn überhaupt der entscheidende Punkt." Ein Umfahren der Wiener Region über die transeuropäischen Korridore wäre wirtschaftlich und damit gesamtpolitisch gesehen eine echte Katastrophe. "Aus diesem Grunde ist der Ausbau des Lainzer Tunnels und des Bahnhofes Wien ( derzt. Süd- und Ostbahnhof) und damit im Zusammenhang die Schaffung des Knotens für Bahn, S-Bahn und U-Bahn im Bereich des Südtiroler Platzes vorrangig."

Ebenso wichtig ist die Errichtung von Güterterminals, die einen leistungsfähigen Umschlagplatz darstellen müssen. Die Verschiebung des Baues des Güterterminals Inzersdorf, bedingt durch das verantwortungslose Agieren der Grünen im Zusammenhang mit einer UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung), ist für Wien sehr nachteilig. Schon jetzt sind dadurch 600 Arbeitsplätze an St. Pölten verloren gegangen.

Der abgewohnte "Flair" etlicher S-Bahnhöfe und das Fehlen des 15 Minuten Taktes auf der S80 werden Wien große Verkehrsprobleme bereiten, wenn hier nicht bald - aber wiederum in die Gesamtheit von Infrastruktur, Fahrmaterial und Bahnhöfe - investiert wird, um die Attraktivität zu erhöhen.

PFEIFFER: "Ich kann nur hoffen, daß der erste Zutritt der Frau Bundesminister für Infrastrukturangelegenheiten in dieser Materie eher ein Schreckschuß war, um die ein wenig nach Behübschung anmutende "Perestrojka"-Werbung" zurückzupfeifen. Wenn mit vernünftigen Geldumschichtungen die Funktionalität Wiens als TEN (Transeuropäische Netze)-Knoten und die Ertüchtigung des ÖPNV (Öffentlicher Personen Nahverkehr) erreicht werden kann, dann ist mir das recht. Wenn nur blindlings alles gestoppt werden soll was in Wien nach Bahn riecht, dann wird sich die Frau Ministerin Fragen nach der Sinnfälligkeit ihres Tun's gefallen lassen müssen":

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