Kräuter fordert politische und rechtliche Konsequenzen aus "Debakel um Grazer Messe"

Wien (SK) Der steirische SPÖ-Nationalratsabgeordnete Günther Kräuter, seit Jahren für eine inhaltliche, organisatorische und personelle Reform der Grazer Messe engagiert, fordert politische und rechtliche Konsequenzen aus dem "Messedebakel". "Alle Warnungen wurden ignoriert, bei einem Ausstand von zumindest 300 Millionen handelt sich eindeutig um einen Kridafall. Politische und rechtliche Konsequenzen sind unumgänglich", so Kräuter am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst ****

Von einer Sonderprüfung des Rechnungshofes über einen Untersuchungsausschuss des Landtages bis zum Tätigwerden der Staatsanwaltschaft sei alles möglich. Kräuter: "Wenn die politisch Verantwortlichen bei dem sogenannten Messegipfel in der Vorwoche bei LH Klasnic glauben, mit einer Zementierung des ungeeigneten Innenstadtstandortes sei es getan, irren sie gewaltig. Der Steuerzahler ist nicht bereit, 300 Millionen Schilling für Missmanagement, Günstlingswirtschaft und Pensionsprivilegien aufzubringen." Es sei "ein Wahnsinn, Hunderte Millionen in die Vergangenheit und nicht für neue Ideen aufzuwenden".

Der einzig gangbare Weg ist für Kräuter ein völliger Neubeginn an einem neuen Standort: "Mit einem starken Partner, beispielsweise der Porr AG, und einer sinnvollen Investition des Landes, beispielsweise 300 Millionen Schilling, wäre eine Perspektive für junge Menschen im Großraum Graz unter der Marke Grazer Messe möglich. Das Freizeitzentrum im Süden von Graz, längst Standort verschiedenster interessanter Projekte, wäre ideal geeignet."

Abschließend erinnert Kräuter daran, dass das "Argument" der ausfallenden Einnahmen für Graz "an Lächerlichkeit nicht zu überbieten" sei: "Erstens wären künftige Einnahmen über einen interkommunalen Finanzausgleich mit Unterpremstätten zugunsten von Graz zu regeln, zweitens kann bei dem Konkursfall Grazer Messe am Innenstadtstandort wohl kaum von Einnahmen gesprochen werden. Vom Imageverfall der steirischen Landeshauptstadt ganz zu schweigen." (Schluss) wf/mp

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