"Szechenyi Plan" für Ungarn

Wien (OTS) - Die Beliebtheit Ungarns als Reiseland ist bei den Österreichern ungebrochen und nimmt von Jahr zu Jahr zu. Neuesten Angaben des ungarischen statistischen Institutes zufolge konnten bis zum 26. November 2000 bereits genauso viele Nächtigungen österreichischer Gäste in gewerblichen Betrieben verzeichnet werden wie im ganzen Jahr 1999.

Allein im November 2000 nächtigten 61.556 Österreicher in gewerblichen Betrieben (+16,8 %), davon 48.258 in Hotels (+17,1 %). Bis Jahresende dürfte damit die magische Zahl von 700.000 Nächtigungen in gewerblichen Betrieben überschritten werden, was einem Plus von etwa 4.8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Zahlen sind umso eindrucksvoller, wenn man bedenkt, daß schon knapp 125.000 Österreicher eine private Zweitwohnung in Ungarn besitzen und somit nicht in der Statistik aufscheinen.

Der groß angelegte Wirtschaftsplan des Wirtschaftsministeriums der Republik Ungarn sieht maßgebliche Förderungen des ungarischen Tourismus vor. Im Rahmen des nach dem großen Förderer Ungarns benannten "Szechenyi-Planes" werden Verbesserungen der Infrastruktur und der touristischen Informationssysteme, die Qualitätssteigerung und die Ausbildung der im Tourismus Beschäftigten durchgeführt. Thematische Schwerpunkte des Tourismusplanes sind die Entwicklung des Thermaltourismus, des Konferenztourismus, die Einrichtung von Freizeitparks, sowie die Entwicklung des Schloßtourismus.

Der Tourismus bietet derzeit etwa 250.000 Ungarn Arbeit und macht bereits mehr als 10 Prozent des Bruttosozialproduktes aus. Lagen die Einnahmen aus dem internationalen Tourismus 1990 noch bei unter 1000 Mio. USD, betrugen diese 1999 bereits knapp 3.500 Mio. USD. Erstmals konnten die Einnahmen aus dem Tourismus im Jahre 2000 das gesamte Außenhandelsdefizit abdecken und darüber hinaus noch Mehreinnahmen erzielen.

Der Plan sieht auch die Förderung von Investititonen in- und ausländischer Investoren vor, wie sie schon in den letzten Jahren, vor allem im städtischen Bereich angelaufen sind. Vor allem in der Hauptstadt Budapest hält ein ungebrochener Hotelboom an, der auch große internationale Hotelketten mit einbezieht. Dabei geht der Trend eindeutig zu gehobenen Unterkünften der 4- und 5-Sterne-Kategorien. Die ständig steigenden Belegungsziffern der 17 Budapester Spitzenhotels zeigen, daß dieses Angebot von den Gästen auch angenommen wird.

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