Schabl: Sobotka soll für Finanzierung sorgen, anstatt Gesundheitssystem finanziell auszuhungern

Vorstoß von Gesundheitsreferent LHStv. Mag. Karl Schlögl für Rettungsorganisationen zeigt erste Erfolge bei ÖVP

St. Pölten, (SPI) - "Finanzlandesrat Sobotka soll für die Finanzierung des Gesundheitssystems in Niederösterreich und der Rettungsorganisationen sorgen, anstatt in blindem Budgetgehorsam, vorgegeben durch den von ihm und LH Erwin Pröll akzeptierten Finanzausgleich, die umfassende Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zu gefährden und unser ausgezeichnetes Gesundheitssystem kaputtzusparen. Es freut die NÖ Sozialdemokraten jedenfalls, dass Sobotka die Initiative von Gesundheitsreferent LHStv. Mag. Karl Schlögl zur finanziellen Absicherung der Rettungsorganisationen aufgegriffen hat und der gemeinsamen Gesprächsrunde, die LHStv. Schlögl bereits initiiert hat, beiwohnen wird", kommentiert der Sozialsprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Emil Schabl heutige Aussagen von Sobotka.****

"Im Gegenzug erwarten aber die NÖ Sozialdemokraten, dass Sobotka seine umfangreichen Budgetkürzungen im Bereich der Rettungsorganisationen und des NÖ Gesundheitswesens wieder zurücknimmt. So plant der VP-Finanzreferent, den Notärzten 1,8 Millionen Schilling weniger zu geben, den Rettungshubschraubern sollen ebenso 1,8 Mio. Schilling gekürzt werden. Weniger bekommt auch die Rettungshundebrigade, sie verliert von ihren 100.000 Schilling Förderung gleich 30.000,- Schilling. Die größten Brocken von Sobotkas Kürzungswut trifft allerdings die Krankenhäuser und damit direkt die Gesundheitsversorgung der Patienten. Beim Ausbau und der Modernisierung der Krankenhäuser sollen 73 Millionen Schilling gestrichen werden, der Patienten-Härtefonds erhält um 600.000 Schilling weniger Mittel. Weniger Geld für die Notärzte gefährdet ebenso die Gesundheitsversorgung und die rasche Hilfe für Patienten wie Kürzungen beim Ausbau der Krankenhäuser. Auf dem Rücken der Patienten zu sparen, kann wirklich nur mehr einer ÖVP-Niederösterreich einfallen, die in der Bundesregierung die Rezept- und die Spitalsgebühren erhöht, die Ambulanzgebühren, selbst für Kinder und chronisch Kranke, einführt, gleichzeitig aber massiv das Service in der Gesundheitsversorgung zurückschraubt", so Schabl. (Schluss) fa

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