Pirklhuber: Molterer für Stagnation des Biolandbaus verantwortlich

Molterer beharrt auf den Kürzungen der Bioorganisationen

Wien (OTS) "Deutschland stockt seine Mittel für den Anbau und die Vermarktung von ökologischen Produkten auf, selbst das Agrarindustrie-Land Nr. 1, die Niederlande, investieren in die Verkaufsförderung von ökologischen Produkten. Nur der österreichische Landwirtschaftsminister beharrt auf der Kürzung der öffentlichen Mittel für die Bioorganisationen", kritisiert der Landwirtschaftssprecher der Grünen, Wolfgang Pirklhuber.

Die Förderung für jene Organisationen, die immerhin 50 % der österreichischen Biobauern beraten und die federführend beim Aufbau und der Entwicklung von Vermarktungs- und Vertriebskonzepten tätig sind, soll im Agrarbudget 2001 um mehr als 20 % gekürzt werden.

Österreich muß eine Verdoppelung des Biolandbaues bis 2006 anstreben, fordert Pirklhuber. Dafür müßte der Landwirtschaftsminister endlich klare Perspektiven für die weitergehende Ökologisierung der Landwirtschaft entwickeln. Tatsächlich aber wird im Programm für die ländliche Entwicklung bloß eine 'Beibehaltung des Aumaßes von biologisch bewirtschafteten Grünlandflächen vorgesehen'. Aufgrund der Politik des Landwirtschaftsministers sind in den letzten beiden Jahren sogar über 1500 Biobetriebe aus der biologischen Wirtschaftsweise ausgestiegen. "Molterer muß endlich begreifen, daß angesichts der BSE-Krise eine grundlegende Ökologisierung der einzige Ausweg ist", so Pirklhuber.

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