ÖBB verwandeln 550 Reisewaggons zu Top-Zügen

Best-Practice-Management sorgt für hohen Kundennutzen

"Das Gute ist der Feind des Besseren" - lautet die Managementphilosophie der Technischen Services der ÖBB. In den nächsten drei Jahren investieren die ÖBB 800 Mio. ATS in den Personenverkehr um den neuen Mobilitätsansprüchen der Reisenden gerecht zu werden. Die Qualitätsoffensive für die Kunden der ÖBB wird von den Technischen Services durchgeführt. Die Einhaltung der Managementvorgaben stellt dabei die größte Herausforderung an die Mitarbeiter: Kosten- und produktionseffizientes Arbeiten, entsprechend der strengen ISO-Qualitäts- und Umweltzertifikate sowie eine weitgehende Reduktion von Stillstandszeiten durch optimierte Fertigungsschritte und Arbeitsfamilien in ÖBB-eigenen Kompetenzzentren.****

ÖBB etablieren sich zum Best-Performer
Das Management der ÖBB hat in den vergangen Jahren die Technischen Services völlig umstrukturiert und neu ausgerichtet. Heute gelten die Werkstätten von damals - national wie international - als Vorzeigebetrieb für den Neubau, Umbau und die Erhaltung von Schienenfahrzeugen.

Steigerung von Effizienz, Qualität und Output - Senkung der Produktionszeit
Die Prognose-, Wartungs- und Reparaturtechnologien sowie Fertigungstechniken entsprechen dem höchsten Industriestandard dies bei einer gesicherten isozertifizierter Qualität (ISO 9001) und Einhaltung strengster Umweltnormen (ISO 14001). Jährlich werden bei den ÖBB die mechanischen, elektrischen sowie elektronischen Teile von 2500 Reisezugwagen einem gründlichen Service-Check unterzogen. Im Vorjahr lag die Servicezeit pro Wagen bei 14 Stunden. Durch den Einsatz motivierter, neu ausgebildeter Mitarbeiter und modernster Industrietechnologie liegt der Zeitbedarf heute bei sechs Stunden. Die Wartung der mechanischen Teile der Elektrolokomotive 1044 konnte ebenfalls von 6,8 auf 5,4 Stunden optimiert werden. Der Umbau der 550 Personenwagen ist nun der aktuellste Leistungsbeweis.

Fertigung in den ÖBB-eigenen TS Werken
Die Fertigung der neuen Personenwaggons wird in den ÖBB-eigenen TS Werken Simmering und St. Pölten vorgenommen. Die Waggons werden im Baukastensystem von technologieorientierten Arbeitsteams bearbeitet. Dadurch kann die ÖBB wesentlich effizienter und kostensparender produzieren und einen höheren und schnelleren Output in der Produktion bewirken. Die Instandhaltungskosten der Personenzüge werden dadurch geringer und wirtschaftlicher, das Ausmaß der Überstunden geht zurück. Durch neue und für Europas Bahnen vielfach Managementmethoden (Insourcing, Best Practice und Performing in der industriellen Fertigung) konnten sich die ÖBB gegen die enorme internationale Konkurrenz durchsetzen.

Best Practice Management sorgt für hohen Kundennutzen
Für die Kunden steht natürlich die Qualität und der unmittelbare Nutzen der neuen "verwandelten" Züge im Vordergrund: Die von den Technischen Services der ÖBB
Durchgeführte Verbesserungen ermöglichen unterbrechungsfreies Mobiltelefonieren, Steckdosen für Notebooks verhindern Frust bei leeren Akkus. In der 1. Klasse wird es 2 Businessabteile mit je 4 Sitzplätzen (statt bisher 6 Sitzen) geben mit ausklappbaren Tischen für Notebooks und genügend zusätzlichen Ablageflächen. Die Technischen Services verwirklichen sich erst richtig in jenen Bereichen, die für Kunden kaum einsehbar sind. So verhindert die Sicherheits-Notbremsüberbrückung den unerwünschten Nothalt während Tunnelfahrten.

Best Performer auf dem Gebiet der Schienenfahrzeugtechnik
Auch auf dem Sektor der Güterwagen liefern die Technischen Services der ÖBB einen Leistungsbeweis. Entsprechend dem Konzept "Waggon ersetzt Verpackung" wurden von den ÖBB die Stahlspezialwaggons Steel zur Beförderungen von Blechrollen und der Autospezialtransportwaggon CRL (Car Rail Logistic) entwickelt. Als Höhepunkt gilt die Endfertigung der Taurus-Hochleistungslokomotiven. Die Taurus-Loks werden im halbfertigen Zustand in das ÖBB-Taurus-Competence-Center Linz geliefert. Dort angekommen werden die Loks von den ÖBB-Mitarbeitern selbst fertiggestellt.

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