Kelag: Erfolgreiches Geschäftsjahr 1998

Klagenfurt (OTS) - Auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 1998 blickt die Kelag zurück. So ist es dem Unternehmen gelungen, einen Bilanzgewinn von 129,5 Millionen Schilling zu erwirtschaften. Dieser Bilanzgewinn ermöglicht neuerlich eine Dividende von 16 %.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg der Umsatz der Kelag in allen Geschäftsfeldern, insgesamt um 3,8 % auf 4,845 Milliarden Schilling. Gleichzeitig setzte der Vorstand das restriktive Kostenmanagement fort.

Geschäftsfeld Strom. Bereits im Jahr 1998 wurde dieses Geschäftsfeld von der mit 19. Februar 1999 offiziell begonnenen Öffnung des Strommarktes dominiert. Im Hinblick darauf wurden intensive Gespräche mit den Großkunden geführt, um die Marktposition der Kelag zu sichern. Der Stromabsatz stieg 1998 um 3,5 % auf fast 3,2 Milliarden Kilowattstunden. Dieser Zuwachs resultiert in erster Linie aus dem Mehrbedarf der Industrie. Die Wasserführung, ein für das Ergebnis der Kelag sehr wichtiger Wert, erreichte 1998 95,8 %, um mehr als 6 % mehr als 1997. Deswegen erzeugten die Laufkraftwerke der Kelag und jene Laufkraftwerke, an denen die Kelag beteiligt ist, mehr Strom als im Jahr zuvor.

Geschäftsfeld Erdgas. Der Erdgasverkauf stieg 1998 um 4,2 % auf mehr als 130 Millionen Kubikmeter. Dieser Zuwachs resultiert zu etwa gleichen Teilen aus dem Mehrbedarf der Industrie und den Erfolgen der Akquisition. So ist es gelungen, zahlreiche neue Erdgas-Kunden zu gewinnen.

Geschäftsfeld Wärme. Die wirtschaftliche Entwicklung dieses Geschäftsfeldes war außerordentlich erfolgreich. Der Absatz stieg um fast 15 %. Dieser Zuwachs wurde ausschließlich durch den Bedarf neuer Kunden erreicht, weil sich die Zahl der Heizgradtage gegenüber 1997 nicht veränderte. Im November ging das Blockheizkraftwerk Villach/St. Magdalen in Betrieb.

Geschäftsfeld Telekommunikation. Dieser Bereich wird erstmals als eigenes Geschäftsfeld ausgewiesen. 1998 setzte die Kelag in der kommerziellen Telekommunikation rund 30 Millionen Schilling um. Die wichtigsten Aufgaben dieses Geschäftsfeldes sind das Bereitstellen von Datenleitungen und Standorten für Telekom-Einrichtungen und Dienstleistungen für verschiedene Telekom-Anbieter.

Wärmebetriebe GmbH. Im Dezember 1998 erwarb die Kelag die Wärmeholding AG, die ihrerseits 100 % der Anteile an der Wärmebetriebe GmbH (WBG) hält. Mit diesem Kauf verstärkte die Kelag ihr Engagement im österreichischen Wärmemarkt. Die WBG ist der sechstgrößte Wärmeanbieter in Österreich.

Kooperation Kelag - VEG. Vor dem Hintergrund der Öffnung des Strommarktes haben Kelag und VEG (Verbund-Elektrizitätserzeugungs-GmbH) eine Kooperation über den Einsatz, den Betrieb und die Instandhaltung von Kraftwerken vereinbart. Neben Anlagen in anderen Bundesländern wird die VEG in Zukunft die großen Wasserkraftwerke der Kelag und der Draukraft in Kärnten betreiben und instandhalten. Überwacht, eingesetzt und ferngesteuert werden die Anlagen in Kärnten zukünftig von der Hauptschaltleitung der Kelag in Klagenfurt. Sie wird zur "Energieleitzentrale Kärnten" ausgebaut.

Aktuelle Entwicklung und Aussichten für 1999. Positiv entwickelte sich auch das erste Halbjahr 1998. Der Stromabsatz stieg um rund 2,5 %, der Erdgasabsatz um 1,7 % und der Wärmeabsatz um 30,4 %. Gleichzeitig erreichte die Wasserführung in diesem Zeitraum rund 100 %. Der Vorstand geht davon aus, daß auch im Geschäftsjahr 1998 eine vergleichbare Dividende erwirtschaftet werden kann.

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