Sichrovsky: Israel will Botschafter nach Österreich zurückschicken

SP-Blecha belastet mit antisemitischen Attacken Beziehungen zu Tel Aviv

Wien, 2001-01-16 (fpd) - Bereits während der Dezemberreise einer Delegation des Verteidigungministers Scheibner nach Tel Aviv, der auch Generalsekretär Mag. Peter Sichrovsky angehörte, wurde in informellen Gesprächen bestätigt, daß Israel plane schrittweise die Beziehungen zu Österreich zu normalisieren. "Wie auch bereits israelische Medien bestätigten wird voraussichtlich im Mai ein hoher Beamter des Außenministeriums als Charges d´Affaires die Botschaft in Wien übernehmen", erklärte heute der freiheitliche Generalsekretär Mag. Peter Sichrovsky. Es sei geplant, daß dieser im Lauf des Jahres zum ordnungsgemäßen Botschafter in Österreich ernannt werde. Da als Begründung für den Rückzug des Botschafters von der israelischen Regierung der Eintritt der FPÖ in die blau-schwarze Koalitionsregierung angegeben wurde, haben die Freiheitlichen in den letzten Monaten versucht, ohne sich in die Entscheidung der israelischen Regierung einzumischen oder sie zu kommentieren, das politische Establishment in Israel von der demokratischen Tradition und Struktur der FPÖ zu überzeugen. Besonders das Angebot für Vermittlungsdienste zu Syrien, um das Leben der drei entführten israelischen Soldaten zu retten, hätte einen Meinungsumschwung in Israel zur Folge gehabt.****

"Ein schwerer Rückschlag in den sich verbessernden Beziehungen zu Israel verursachten allerdings die antisemitischen Attacken des SPÖ-Politikers Karl Blecha, während einer Palästina-Solidaritätsveranstaltung. Seine Vergleiche des Zionismus mit Rassismus und der Vorwurf, daß "Wortbrüche" eine "zionistische Tradition" seien zeigt eine verwerfliche Geisteshaltung unter den Linken in Österreich, wie sie nur zu gerne den Freiheitlichen vorgeworfen wird", so der freiheitliche Generalsekretär weiter.

Besonders erschütternd sei das Schweigen der Grünen zu solch rassistischen Ausfällen, die sich sonst als "Hüter der Moral und des Anstandes" aufspielten. "Es zeigt sich einmal mehr, daß Rassismus, Antisemitismus und Fremdenhaß zu einer Spielwiese der rot-grünen Opposition verkommt, auf der je nach Bedarf eine moralische Show dargeboten wird", so Sichrovsky abschließend. (Schluß)

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