Fallent: Abschaltung muß Anfang vom Ende für Temelin sein

"Störfall- und Stillstandsreaktor Temelin vor dem Aus"

Wien, 2001-01-15 (fpd) - "Die vorerst 14-tägige Abschaltung des Kernkraftwerkes Temelin ist der erste Schritt in die richtige Richtung", erklärte heute der freiheitliche Umweltsprecher Abg. Gerhard Fallent.****

"Die ständigen Störfälle beweisen, daß der Reaktor nicht betriebsfähig und eine Gefahr für das Leben und die Gesundheit vieler Menschen ist. Wir werden daher alles daran setzen, daß es zu keiner weiteren Gefährdung der österreichischen Bevölkerung kommt", so Fallent.

Fallent forderte einmal mehr die Europäische Union auf, endlich einheitliche, europäische Sicherheitsnormen aufzustellen und Temelin zum Anlaß zu nehmen, Schließungszenarien für die veralteten europäischen Gefahren-AKWs zu erarbeiten und umzusetzen. Ziel muß es sein, Europa atomfrei zu machen.

"Aufgrund der Entwicklungen in Temelin stellt das Melker Abkommen keine ausreichende Grundlage für die weitere Vorgangsweise mehr dar und ist daher zu überarbeiten", betonte Fallent.

"Nun wäre auch die Forderung, die UVP nach der ESPOO-Konvention bei stillgelegtem Reaktor durchzuführen, erfüllbar", schloß Fallent (Schluß) .

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