LSth. Gorbach: Vernünftiger Straßenbau erfordert Weitblick

27. GESTRATA-Bauseminar in Feldkirch

Feldkirch (VLK) - "Straßenbauer sind keine blindwütigen Betonierer! Straßenbau ist kein Selbstzweck, vielmehr wird
auf bestehenden Bedarf reagiert." Das betonte
Landesstatthalter Hubert Gorbach heute, Montag, in seinem
Referat zum 27. Bauseminar der GESTRATA (Gesellschaft zur
Pflege der Straßenbautechnik mit Asphalt) in Feldkirch. Zum überwiegenden Teil werde an der Erhaltung und Verbesserung
des bestehenden Straßennetzes gearbeitet. ****

Gorbach verwies auf die enormen Vorlaufzeiten, die Straßenbauprojekte ab einer bestimmten Größe haben. Deshalb
gelte es zu erwartende Entwicklungen abzuschätzen und über größere Zeiträume vorausschauend zu agieren. "Das wird in der Öffentlichkeit oft fehlinterpretiert. Ein Projekt anzudenken bedeutet nicht zwangsläufig bereits seine Realisierung zu betreiben", sagte Gorbach. Vielmehr gehe es darum,
Notwendigkeit, Nutzen und Kosten zu überblicken und zu
beurteilen, um Entscheidungen treffen zu können.

Das rund 900 Kilometer lange höherrangige Vorarlberger Straßennetz sei bis auf wenige noch notwendige Ergänzungen
gut ausgebaut. Deshalb gelte das Hauptaugenmerk im Straßenbau
seit Jahren der Verkehrssicherheit, also dem Bau von
Gehsteigen, Ampeln und Kreisverkehren. Auch Projekte wie die
zweite Ambergtunnelröhre seien unter diesem Aspekt zu sehen,
so Gorbach.

Im Bauprogramm für dieses Jahr schlagen die Bundesstraßen
mit 257,9 Millionen Schilling (18,74 Millionen Euro) zu
Buche, für Autobahnen und Schnellstraßen sind 242,9 Millionen Schilling (17,65 Millionen Euro) veranschlagt, und der Landesstraßenbau ist - einschließlich betriebliche Erhaltung, Löhne usw. - mit 449,4 Millionen Schilling (32,66 Millionen
Euro) dotiert.
(gw,nvl)

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