Heinzl: FP-Forstinger streicht ÖBB Mittel für Bahnhofsoffensive St. Pölten

St. Pölten, (SPI) - "Leider haben sich unsere Befürchtungen bewahrheitet. Diese Bundesregierung hat mit der Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs und Verbesserungen für die Hunderttausenden Pendler wenig im Sinn", kommentiert der St. Pöltner Nationalrat Anton Heinzl die Ankündigung von FP-Verkehrsministerin Forstinger, der Bahnhof St. Pölten würde in der ÖBB-Bahnhofsoffensive nicht mehr berücksichtigt. Allein 20.000 Schülerinnen und Schüler frequentieren den St. Pöltner Hauptbahnhof jeden Tag, für Tausende Pendler ist der Bahnhof der Landeshauptstadt jeden Tag Start oder Endpunkt ihres Weges zum Arbeitsplatz. Nun soll der Bahnhof, dessen Architektur aus dem vorigen Jahrhundert stammt und dessen Ausstattung eines modernen Verkehrsknotenpunktes einer Landeshauptstadt seit Jahrzehnten nicht würdig ist, weiterhin im Dornröschenschlaf belassen werden. "Für die Landeshauptstadt St. Pölten ist dies völlig inakzeptabel. Hier werden Versprechungen gegenüber der Bevölkerung gebrochen, die seit Jahren die Attraktivierung des Bahnhofs fordert", so Heinzl weiter.****

"Diese Politik ist aber nichts weiter als die Fortsetzung der Umverteilungs- und Lobbypolitik dieser blauschwarzen Bundesregierung. Während die Pendler durch Tariferhöhungen bei den öffentlichen Verkehrsmitteln und den Verteuerungen beim Auto - Stichwort Autobahnpickerl - massiv belastet werden, wird auf der anderen Seite alles getan, beispielsweise den Schwerverkehr zu entlasten und den Unternehmen Milliarden Schilling an Abgaben zu erlassen - Stichwort weiteres Hinausschieben der Einführung der Lkw-Maut. "Nun soll sogar der viergleisige Ausbau der Westbahn gestoppt werden. Diese Regierung agiert nicht nur fahrlässig, sie verspielt auch die Zukunft unseres Landes durch die weitere Verzögerung des Ausbaus unserer Verkehrswege", so Heinzl. "Ich erwarte mir jedenfalls von den verantwortlichen Stellen des Landes ein massives Eintreten gegen die Kürzungspläne dieser Bundesregierung und ein Beharren auf den Ausbauplänen für St. Pölten. Wenn sich ein Landesverkehrsreferent LH Erwin Pröll damit abfindet, in der Landeshauptstadt einen Bahnhof der Jahrhundertwende zu haben, könnte man leicht darauf schließen, dass seine Politik in der gleichen Epoche beheimatet ist", so Nationalrat Anton Heinzl.
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