Kopietz: FPÖ erkennt Chancenlosigkeit in Wien

Verzicht auf Bürgermeisterkandidaten ist vorzeitige Kapitulation

Wien (SPW) "Nun ist es also offiziell: Nicht einmal die eigene Partei hat noch Vertrauen in ihren Spitzenkandidaten Kabas", kommentierte der Landesparteisekretär der SPÖ Wien, LAbg. Harry Kopietz, am Montag die Aussagen des freiheitlichen Klubobmanns Westenthaler. Wenn die FPÖ ihren eigenen Spitzenkandidaten bereits Monate vor der Wahl als Bürgermeisterkandidaten aus dem Rennen nehme, lasse dies nur einen Schluss zu: "Bei der FPÖ herrscht angesichts des bevorstehenden Wahlabsturzes Nervosität pur!"****

Geradezu "grotesk" mute es an, dem allseits beliebten Bürgermeister Michael Häupl einerseits Schwächen zu unterstellen, aber andererseits auf einen eigenen Kandidaten zu verzichten "Die großen Erfolge von Häupl in der Wiener Stadtpolitik sprechen eine klare Sprache. Und ich bin mir sicher, dass die Wienerinnen und Wiener dies bei den Wahlen auch honorieren werden", zeigte sich Kopietz überzeugt.

"Die klare Sicht der Wienerinnen und Wiener auf die Wiener Politik bedeutet aber auch eines: Die Niederlagenserie der FPÖ wird in Wien um ein weiteres Kapitel fortgesetzt, denn die Wiener FPÖ stürzt jeden Tag weiter ab." In gewisser Weise könne Kopietz die Situation der Wiener FPÖ aber verstehen: "Mit einem Spitzenkandidaten wie Kabas würde sich keine Partei auf der ganzen Welt um den Bürgermeisterposten bewerben." (Schluss) sl

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